Nach Patzern: Keine Diskussion um HFC-Keeper Eisele

Am Montag unterlag der Hallesche FC der Zweitvertretung des FC Bayern München mit 1:2. Auch, weil Keeper Eisele beim zweiten Gegentreffer nicht gerade gut aussah – wie schon gegen Chemnitz.

Eisele mit Gegentor-Beteiligung

Der Torhüter ließ einen Freistoß in der 66. Minute des Spiels nur unzureichend in die Mitte abklatschen, anstatt die Situation zu klären. Dort aber stand Bayerns Lars Lukas Mai, der blitzschnell reagierte und den Ball nur noch einschieben musste. Von dem Rückschlag erholte sich der HFC nicht mehr und verlor die Partie. Auch gegen den Chemnitzer FC agierte Eisele bei einem Standard nicht optimal und verursachte einen Gegentreffer – das Spiel gewann der HFC aber am Ende mit 3:1.

"Da muss er jetzt durch"

Seinem Keeper machte Trainer Torsten Ziegner trotz der beiden Patzer keinen großen Vorwurf: "Zwei folgenschwere Fehler hintereinander sind extrem bitter. Im perfekten Fall passiert das Torhütern am 3. und am 37. Spieltag. Aber bei ihm ist es nun der 4. und 5. Spieltag. Da muss er jetzt durch und damit umgehen. Das ist auch ein Lernprozess", betonte der Coach gegenüber der "Bild". Auch auf der Pressekonferenz nach der Partie hatte Ziegner ähnliche Töne angeschlagen und darauf verwiesen, dass Fehler auf der Keeper-Position nun einmal eher zu Gegentoren führen, als wenn ein Stürmer patzt.

Keine Torhüter-Diskussion

Ein Tausch auf der Torwartposition oder eine weitere Keeper-Verpflichtung stünden nicht einmal ansatzweise zur Debatte: "Wir werden keine Torhüter-Diskussion aufmachen. Wir haben zwei drittligataugliche Schlussmänner, denen wir vertrauen.“ Man wolle die Situation im Team analysieren und "hart daran arbeiten, dass die Dinge nicht wieder passieren."

   
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