Nach Kreuzbandriss: Herzog wird in Halle wieder zur Option

Nach seinem Wechsel an die Saale setzte sich Aaron Herzog auf Anhieb im Mittelfeld des Halleschen FC durch. Allerdings wurde der 24-Jährige bald darauf von einem Kreuzbandriss ausgebremst. Nun hat Herzog einen ersten Belastungstest für die neue Saison bestanden.

"Kurzeinsätze in Testspielen denkbar"

Neun Spiele absolvierte der gebürtige Kölner zu Saisonbeginn für den HFC und erzielte dabei ein Tor und zwei Vorlagen. Die Zeichen standen gut, dass der 24-Jährige an der Saale voll durchstartet. Dann folgte im September jedoch ein Kreuzbandriss und die lange Verletzungspause. Erst am Mittwoch konnte sich Herzog seinem Belastungstest unterziehen – und bestand erfolgreich. Ab sofort ist der zentrale Mittelfeldspieler wieder im Mannschaftstraining dabei. Inklusive der Zweikämpfe.

"Je nachdem, wie er die Belastung im Training verträgt, sind auch Kurzeinsätze in den Testspielen denkbar", merkt HFC-Coach André Meyer in der "Mitteldeutschen Zeitung" an. Für Herzog wäre es der erste Auftritt nach über neun Monaten. Doch der 24-Jährige wird langsam herangeführt, rechnet selbst noch mit einer zweiwöchigen Phase zum Abtasten. Gegen Hertha II (Samstag, 14 Uhr) wird er wohl noch nicht dabei sein. Gleiches gilt für Lukas Halangk – das Eigengewächs fällt wegen einer Bänderverletzung auf unbestimmte Zeit aus.

Gayret muss weiter pausieren

Auch Neuzugang Timur Gayret kann noch nicht mitwirken: Erst wurde der 23-Jährige durch eine Corona-Infektion ausgebremst, dann musste er aufgrund von muskulären Problemen passen. "Die Nachwirkungen werden wohl die nächsten zwei Wochen noch spürbar sein. Dazu hatte er jetzt auch noch eine kleine muskuläre Geschichte", so Meyer in der "Bild". Wir werden uns jetzt nach und nach herantasten und schauen, wie er die Belastung verträgt." Am Sprinttest am Mittwoch nahm Gayret nicht teil. "Es ist nicht optimal gelaufen", sagt der Offensivspieler. "Ich habe jetzt einige anstrengende Einheiten hinter mir und der Hals kratzt auch noch ganz leicht. Aber es geht langsam voran."

Unterdessen könnte U19-Kapitän Timm Koch einen Profivertrag erhalten, wie die "MZ" spekuliert. Zuletzt durfte sich der 19-jährige Mittelfeldspieler, dessen Arbeitspapier am Donnerstag ausgelaufen ist, die Vorbereitung bei den Profis absolvieren. Dabei konnte er offensichtlich überzeugen. Für die U19 verbuchte koch in der vergangenen Saison sechs Tore und drei Vorlagen in 17 Spielen.

   

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