Nach Kabelbrand an Bahnstrecke: Bundespolizei sucht Täter

Nachdem Unbekannte am Samstagvormittag ein Gleiskabel auf der Zugstrecke zwischen Halle und Magdeburg in Brand gesetzt haben (Foto) und damit für eine mehrstündige Streckensperrung sorgten, sucht die Bundespolizei nun nach den Tätern. Diesen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Polizei sucht Zeugen

Noch fehle allerdings eine heiße Spur, wie Sprecherin Romy Gürtler der "Volkstimme" sagte. "Wir bitten Zeugen sich dringend bei uns zu melden", so Gürtler. Da die Gleiskabel am Bahnhaltepunkt Marke (südlich von Dessaus) nur wenige Stunden vor dem Derby zwischen Magdeburg und Halle in Brand gesetzt wurden, liegt der Verdacht nahe, dass ein direkter Zusammenhang zum Spiel besteht. "Wir ermitteln in alle Richtungen. Hinweise, die im Zusammenhang mit dem Derby stehen, haben wir aber bisher nicht gefunden", so Gürtler. Insgesamt waren am Samstag mehr als 40 Züge von der Streckensperrung betroffen.

FCM muss für Schäden in den Gästetoiletten aufkommen

Unterdessen wird der 1. FC Magdeburg am Dienstag zusammen mit dem Stadionbetreiber die Schäden in den demolierten Toiletten im Gästeblock aufnehmen. Im Zuge dessen soll auch ermittelt werden, wie hoch der entstandene Schaden ist. Sicher ist bereits: Für die Reparatur muss der FCM als Mieter des Stadions aufkommen. "Wir werden natürlich versuchen, uns das Geld von den Tätern zurückzuholen — wenn sie denn ermittelt werden", so FCM-Pressesprecher Norman Seidler gegenüber der Zeitung. Bis zum nächsten Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte am 8. Dezember müssen die Schäden behoben worden sein.

 

   
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