Nach Heidenheim-Niederlage: Osnabrück empfängt Regensburg

Nach der 2:0-Niederlage am letzten Wochenende beim Tabellenführer 1. FC Heidenheim ist die zwischenzeitliche Euphorie beim VfL Osnabrück wohl völlig verflacht und der Anschluss an die Aufstiegsplätze auch fast verloren. Am kommenden Samstag (14.00 Uhr, live im Ticker von liga3-online.de) ist nun der letztjährige Zweitligist SSV Jahn Regensburg zu Gast in der osnatel ARENA, in der die Rasenheizung bereits seit einigen Tagen läuft und für eine problemlose Austragung der Partie sorgen wird.

VfL platziert sich im Mittelfeld

Die 0:2-Niederlage am vergangenen Samstag bei Spitzenreiter Heidenheim zeigte, dass der VfL Osnabrück es in dieser Saison wohl nicht mit den Aufstiegsanwärtern der 3. Liga aufnehmen kann. Zwar war der Auftritt der Lila-Weißen bei einem stark aufspielenden FCH achtbar, für einen Punktgewinn sorgte das insgesamt ordentliche Spiel der Osnabrücker am Ende aber nicht. So rangiert der VfL nach 18 Spielen im Mittelfeld der Drittliga-Tabelle. Mit 25 Punkten hat man mit sechs Punkten Abstand auf den ersten Abstiegsplatz eine bisher sichere Basis, mit vier Punkten Rückstand auf Rang 3 ist aber auch nach oben hin noch nicht ganz alles verloren. Vieles wird an dem nun anstehenden Spiel gegen den SSV Jahn Regensburg hängen, der sich mit zwei Punkten Unterschied auf Platz 13 bewegt. Gewinnt der VfL zu Hause gegen den Jahn ist die Grundlage für den Hinrundenendspurt geschaffen, der noch die machbaren Aufgaben Borussia Dortmund II und Chemnitzer FC bereithält. Nach einer im wahrsten Sinne des Wortes stürmischen Trainingswoche muss VfL-Trainer Maik Walpurgis gegen Regensburg definitiv auf Daniel Nagy (Leisten-Operation) und Tom Merkens (Knieverletzung) verzichten. Auch der Einsatz von Linksverteidiger Alexander Dercho, der aufgrund einer Halsentzündung mehrere Trainingseinheiten in dieser Woche verpasste, ist noch fraglich. Den kommenden Gegner weiß Coach Walpurgis einzuschätzen und auch die Marschroute macht er deutlich: "Regensburg ist eine spielerisch starke Mannschaft, ein schwer einzuschätzender Gegner. Klar ist aber, dass wir das Heimspiel gewinnen wollen", sagte er in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Regensburg kämpft gegen den nächsten Abstieg

Den SSV Jahn Regensburg plagen nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ähnlich wie dem VfL Osnabrück große Geldprobleme. Nach vereinsinternen Querelen und einigen Geldsorgen startete der Jahn mit einem Mini-Etat in diese Drittliga-Saison und rief ebenso wie der VfL ein "Übergangsjahr" aus. Anders als in Osnabrück ist aber auch ein möglicher weiterer Abstieg in die Regionalliga ein Thema in Regensburg, auf das wohl niemand vorbereitet ist. Umso wichtiger wird es für den SSV Jahn am Samstag sein, den ersten Auswärts-Dreier seit August einzufahren. Der VfL Osnabrück ist bei diesem Vorhaben zwar sicherlich nicht der Wunschgegner, dennoch aber rechnen sich die Regensburger gute Chancen aus, in der osnatel ARENA bestehen zu können. "Ich kenne den Trainer gut. Ich weiß wie er Fußball spielt, aber er weiß auch wie ich spiele. Er hat eine sehr gute Mannschaft, eine erfahrene Truppe mit Qualität. Aber entscheidend ist, wie wir spielen", sagte Jahn-Coach Thomas Stratos zum kommenden Spiel in Osnabrück. Verzichten muss Stratos in der kommenden Partie auf Thomas Kurz (Kreuzbandriss), Patrick Haag (Aufbautraining) und Benedikt Schmid (Rückenprobleme).

Die Rasenheizung läuft

Damit der Austragung der Partie zwischen dem VfL Osnabrück und dem SSV Jahn Regensburg am nächsten Samstag (14.00 Uhr) in der osnatel ARENA nichts im Wege steht, läuft bereits seit einigen Tagen die Rasenheizung, um ein Frieren des Rasens zu vermeiden. Sollte sich der Orkan oder der Schneefall nicht noch drastisch verschlimmern, wird die Partie planmäßig stattfinden. Der VfL rechnet mit 7.000 Zuschauern bei kalten Temperaturen in Osnabrück.

Voraussichtliche Aufstellungen:

VfL Osnabrück: Heuer Fernandes – Kunert, Pisot, Neumann, Hohnstedt – Zenga, Feldhahn – Ornatelli, Blum – Grimaldi, Testroet

SSV Jahn Regensburg: Hendl – Trettenbach, Windmüller, Nachreiner, Velagic – Kotzke, Hein – J.-P- Müller, Amachaibou, Aosman – Dressler

FOTO: Flohre Fotografie

   
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