Nach Großaspach-Pleite: Jan Glinker zeigt sich selbstkritisch

Bei der 1:4-Niederlage in Großaspach hatte Magdeburg-Keeper Jan Glinker keinen glänzenden Einstand. In der "Bild" zeigt sich der 33-Jährige nun selbstkritisch.

"Ich gebe mir eine Mitschuld"

Ein glückliches Comeback war Glinker vergönnt. Im Winter hatte er den Posten der Nummer Eins an Leopold Zingerle (nun beim SC Paderborn) abgeben müssen, sich in den letzten Wochen aber gegen seinen neuen Konkurrenten Alexander Brunst durchgesetzt. Am Sonntag in Großaspach sah er speziell bei den Freistoßtoren zum 0:3 und 1:4 nicht fehlerfrei aus. "Nein, ich gebe mir eine Mitschuld", verneinte Glinker heute die Frage in der "Bild", ob die Distanzschüsse unhaltbar gewesen seien. "Vielleicht hätte ich den ein oder anderen halten können."

Härtel macht Glinker Mut

Sein Trainer Jens Härtel sieht dies ähnlich – "Er hat die Torwart-Ecke angeboten. Und wenn man das tut, sollte man da sein" – macht seinem Stammtorhüter aber auch Mut: "Wenn Jan einen richtig guten Tag erwischt hätte, hätte er mindestens zwei davon gehalten." Schon am Samstag im Ostduell gegen Rot-Weiß Erfurt (14 Uhr) kann Glinker seinem Trainer das Vertrauen mit guten Paraden zurückzahlen. Seine Vorderleute könnten ihn zudem unterstützen, wenn sie gleich weniger Freistöße zulassen.

 

 
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