Nach 98 Tagen: Verl löst Vertrag mit Valdrin Mustafa wieder auf

Nur 98 Tage nach der Unterschrift Ende Mai gehen der SC Verl und Valdrin Mustafa ab sofort wieder getrennte Wege. Der ursprünglich bis 2023 geschlossene Vertrag wurde "in beiderseitigen Einvernehmen" aufgelöst, wie die Ostwestfalen am Dienstag mitteilten. 

Ohne Drittliga-Einsatz

"Valdi hat nicht die Einsätze bekommen, wie von ihm erhofft", so Sportchef Raimund Bertels. Um dem 23-Jährigen Spielpraxis zu ermöglichen, hatten die Verantwortlichen ein Leihgeschäft im Visier, was für den Stürmer laut Bertels jedoch "keine Option" gewesen sei. "Daher haben wir seinem Wunsch entsprochen, den gültigen Vertrag sofort aufzulösen. Wir wünschen Valdi für die Zukunft viel Erfolg und alles Gute", sagt Bertels.

Mustafa war von Regionalligist Rot-Weiß Koblenz nach Verl gekommen, nachdem er in der vergangenen Saison 18 Tore in 38 Spielen erzielt hatte. Bei den Ostwestfalen schaffte es der frühere Jugendspieler des FCK aber nur zweimal in den Kader – zum Einsatz kam er nicht. Sein einziges Pflichtspiel für Verl absolvierte der Angreifer im Landespokal – doch selbst da reichte es lediglich für 54 Minuten.

Kommt ein neuer Stürmer?

Künftig läuft Mustafa für die SV Elversberg in der Regionalliga Südwest auf, wo er am Dienstag für zwei Jahre unterschrieb. "Der Wechsel nach Elversberg fühlt sich absolut nach dem richtigen Schritt an. Mit Verl hat es nicht so geklappt, wie ich es gehofft hatte. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich mit der SV Elversberg noch mal neu starten kann", so der 23-Jährige.

Der Sportclub wird derweil möglicherweise nun noch einmal im Sturm nachlegen, da der Kader nur noch drei Angreifer umfasst. Darunter Cyrill Akono, der aufgrund einer schweren Schulter-Verletzung allerdings für die nächsten drei Monate ausfallen wird.

   
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