Nach 0:0 gegen Rostock: Hildmanns zweigeteiltes Fazit

Beim 0:0 im Nachholspiel gegen Hansa Rostock musste sich die SG Sonnenhof am Dienstagabend zum einen ärgern, die Großchancen kurz nach der Pause nicht genutzt zu haben, konnte zum anderen aber froh sein, am Ende zumindest einen Punkt mitgenommen zu haben. Dementsprechend fiel auch das Fazit von Trainer Sascha Hildmann zweigeteilt aus.

"Da war ich schon enttäuscht von der Mannschaft"

Nach einer schwachen ersten Halbzeit, in der die SG Sonnenhof "pomadig und langsam" agiert habe, so Hildmann, war der Dorfklub nach der Pause plötzlich mitten im Spiel und hatte über Röttger (51.) und Hoffmann (53.) gleich zwei Mal innerhalb kürzester die dicke Chance auf die Führung. Allein Hansa-Keeper Janis Blaswich war es, der beide Möglichkeiten sehenswert zunichte machte.

Dass die SG anschließend wieder passiver wurde, gefiel Hildmann gar nicht: "Da war ich schon enttäuscht von der Mannschaft. Das können wir besser", sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Als Jeff-Denis Fehr zehn Minuten vor dem Ende für eine Notbremse an Soufian Benyamina die rote Karte sah, kippte das Spiel endgültig und Hansa kam im Minutentakt zu Chancen. Doch auch die SG hat mit Kevin Broll einen starken Keeper zwischen den Pfosten, sodass es am Ende beim 0:0 blieb.

0:0 geht am Ende in Ordnung

"Nach der roten Karte müssen wir froh sein, mit dem torlosen Unentschieden immerhin einen Punkt mitgenommen zu haben", rundete Hildmann sein zweigeteiltes Fazit ab. Auch Sebastian Bösel zeigte sich mit der Nullnummer am "Telekom"-Mikrofon zufrieden: "Insgesamt geht das in Ordnung." Wermutstropfen waren unterdessen jedoch die Verletzungen von Kapitän Daniel Hägele (eingeklemmter Rückennerv) und Joseph-Claude Gyau (Zerrung), zudem wird Fehr in den kommenden Spielen fehlen.

In der Tabelle belegt der Dorfklub nach 30 Spielen einen soliden elften Tabellenplatz und wird mit dem Abstiegskampf angesichts eines Vorsprungs von elf Punkten (bei einem Spiel mehr) wohl nichts mehr zu tun haben. Eine Tatsache, die Sascha Hildmann dann wiederum mehr als zufrieden stellen dürfte.

 

   
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