Münster-Fan muss sich vor Gericht verantworten

Ein 24-jähriger Fan vom SC Preußen Münster muss sich wegen des Sprengstoff-Anschlags vor dem Derby zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster vor dem Osnabrücker Landgericht verantworten. Dabei wird ihm vorgeworfen, einen mit Sprengstoff gefüllten Knallkörper in Richtung der Osnabrücker Fans und Polizei geworfen zu haben. Ihm drohen zwischen zwei und 15 Jahren Haft.

33 Verletzte nach Explosion

Am 10. September 2011 fand das Prestigeduell zwischen dem VfL Osnabrück und dem SC Preußen Münster (1:0) in der Osnabrücker osnatel ARENA statt. Kurz vor Anpfiff soll dabei ein 24-jähriger Münster-Fan einen Sprengstoff-Anschlag auf die Osnabrücker Fans und Ordner sowie Polizei ausgeübt haben. Demnach habe der Fan den Knallkörper vom Gästebereich aus in den alten Spielertunnel geworfen, in dem sich Fans, Ordner und Polizei aufhielten. Nach Polizei-Angaben wurden bei der Explosion 33 Personen, darunter fünf Kinder, leicht bis schwer verletzt. Der ermittelnden Staatsanwaltschaft zufolge wird dem Angeklagten die Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Strafsache wird am Donnerstag, den 23. Februar 2012, im Osnabrücker Landgericht verhandelt. Dem Preußen-Anhänger drohen zwei bis sogar 15 Jahre Freiheitsstrafe.

   
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