Münster, Ulm und Co: So läuft der Aufstiegskampf in der Regionalliga

Während die 3. Liga in der Winterpause ist, rollt in allen Regionalliga-Staffeln noch der Ball. liga3-online.de wirft einen Blick auf die 4. Liga und zeigt, wie das Aufstiegsrennen derzeit läuft.

West: Münster ist Herbstmeister

Drei Partien sind in der West-Staffel in diesem Jahr noch zu absolvieren, ehe der Ball bis Anfang Februar ruht. Fest steht jedoch schon, dass sich der SC Preußen Münster den Herbstmeister-Titel gesichert hat. Die Mannschaft von Sascha Hildmann holte in 17 Partien 38 Punkte. Am Mittwochabend gab es ein 3:1 gegen Schalke 04 II. Es war der fünfte Sieg aus den jüngsten sechs Partien. Die ärgsten Verfolger der Preußen sind der Wuppertaler SV (31 Punkte), Borussia Mönchengladbach II (30) und Alemannia Aachen (29). Vor der Winterpause könnte der Vorsprung der Adlerträger noch weiter anwachsen, denn mit Wattenscheid, Wiedenbrück und Bocholt warten drei Kellerteams.

Südwest: Ulm startet nächsten Anlauf

Nachdem Aufsteiger SV Elversberg in der vorangegangen Saison zu stark war, startete der SSV Ulm den nächsten Anlauf, sich wieder im Profi-Fußball zurückzumelden. Und das klappt bislang mit Bravour. Erst eine Niederlage (38 Punkte) gab es in 17 Spielen. Dementsprechend beträgt der Vorsprung auf den Zweiten TSV Steinbach Haiger fünf Punkte. Balingen (32) und die Kickers Offenbach (31/hatten 3:1 gegen Ulm gewonnen) sind in Lauerstellung und warten, dass der Herbstmeister schwächelt. Mit Mainz 05 II, Bahlingen und Trier warten jedoch machbare Aufgaben auf den Ligaprimus, der sein Polster vor der Pause, die bis Anfang März geht, ausbauen möchte.

Nordost: BAK mit hauchzartem Vorsprung

Sehr eng ist das Spitzenfeld der Nordost-Staffel beieinander. Der Berliner AK führt die Liga nach 13 Duellen mit 28 Punkten an. Dahinter folgt der überraschend starke Aufsteiger Rot-Weiß Erfurt mit nur einem Zähler weniger. Punktgleich stehen Energie Cottbus und Chemie Leipzig auf Rang drei und vier (26). So führt sich die Tabelle fort. Selbst der FC Carl Zeiss Jena als Neunter hat nur sieben Punkte Rückstand, nachdem er den Tabellenführer zuletzt mit 3:0 schlagen konnte. Es wird für den BAK, der bereits zwei Mal den Vizemeister-Titel holte, eine enge Schlussphase des Jahres. Nach dem Duell gegen Lok Leipzig folgen drei Stadt-Duelle gegen Hertha II, die Viktoria und TeBe Berlin. Danach ruht der Ball bis Ende Januar.

Bayern: Unterhaching und Würzburg eilen davon

Zwei Duelle stehen in Bayern noch an, dann ist bis Ende Februar Pause. Noch ist unklar, wer sich als Tabellenführer verabschiedet. Wie gewohnt hat die Bayern-Staffel ordentlich vorgelegt, bereits 22 Begegnungen wurden von vielen Teams absolviert. Bisher konnte sich die SpVgg Unterhaching behaupten. Die Rand-Münchner holten 54 Punkte, haben mit den Würzburger Kickers aber einen harten Brocken als Konkurrenten. Der Absteiger hat nur drei Zähler weniger. Die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg hat zwar eine Partie weniger absolviert, liegt aber schon jetzt satte 15 (!) Zähler hinter Unterhaching und wird wohl kein Mitspracherecht um Platz eins haben. Nach zehn Siegen aus zuletzt elf Duellen wartet mit Heimstetten das Schlusslicht auf die Truppe von Trainer Sandro Wagner. Danach geht es gegen Burghausen.

Nord: Kehrt Lübeck nach zwei Jahren zurück?

Trotz einer Schwächephase mit nur zwei Punkten aus drei Partien steht der VfB Lübeck an der Tabellenspitze. Nur zwei Jahre nach dem Abstieg winkt damit die Rückkehr in die 3. Liga. Die Mannschaft des erst 31 Jahre jungen Trainers Lukas Pfeiffer sammelte in 18 Spielen 38 Punkte und damit derer drei mehr als Verfolger Hannover 96 II. Dahinter folgen der SSV Jeddeloh II (34) und die zweite Mannschaft des Hamburger SV (32 und ein Spiel weniger). Am Freitag trifft der VfB an der heimischen Lohmühle auf die U23 des Hamburger SV, danach folgen die Spiele gegen den gnadenlos überforderten Tabellenletzten aus Emden (erst sieben Punkte in 18 Spielen) und den ebenfalls abstiegsgefährdeten Bremer SV.

 

   
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