MSV-Trainer Gino Lettieri weiterhin für drei Wechsel

In der kurzen Winterpause nimmt MSV-Cheftrainer Gino Lettieri seine Spieler gleich in zwei Testspielen unter die Lupe – die erste Partie ging verloren (0:2 gegen Wiesbaden). Gleichzeitig besteht bei den Zebras die Hoffnung, dass sich das Lazarett nicht vergrößert. In dem Sinne sprach sich der Coach auch gegen eine Aufstockung auf fünf Auswechslungen aus – um den Wettbewerb nicht zu verzerren.

Kein Eingriff in das Reglement

Der MSV Duisburg ist einer dieser Drittliga-Klubs, die in dieser Saison knapp auf Kante genäht sind. Finanzieller Spielraum für Wintertransfers ist nicht in Aussicht, sodass Cheftrainer Gino Lettieri behutsam mit seinem Team umgehen muss – andernfalls droht das Lazarett größer zu werden. Zu fünf möglichen Auswechslungen innerhalb einer Partie will der Deutsch-Italiener trotzdem nicht zurückkehren, obwohl es die Belastung der Akteure senken würde. "Die Liga hat mit drei Wechseln angefangen, sie sollte die Saison so auch durchspielen", sagt Lettieri gegenüber der "WAZ".

Am Mittwoch werden die Drittligisten das Thema bei einer Managertagung auf dem Tisch haben. Ein Argument der Meidericher dürfte dabei sein, dass eine Änderung des Reglements mitten in einer Saison den Wettbewerb verzerren könnte. Auf der anderen Seite liegt auf der Hand, dass der MSV aufgrund seines kleinen Kaders einen Nachteil wittert, wenn Klubs mit größeren Aufgeboten besser durchwechseln können. Hinzu kommt, dass auch die Prämienzahlungen dadurch wieder erhöht würden – und der MSV wandelt bekanntlich auf einem schmalen Grat, um Belastung und Finanzierung in Einklang zu bringen.

Pepic fehlt "noch sehr lange"

Mit Lukas Scepanik (Pfeiffersches Drüsenfieber) wird ein Spieler in den kommenden Wochen definitiv ausfallen, auch bei Mirnes Pepic (Muskelverletzung) ist ein Comeback aktuell nicht in Aussicht. "Er wird uns noch sehr lange fehlen", bezog sich Lettieri auf den Mittelfeldmann, der im Sommer aus Rostock kam, bislang aber nur drei Spiele bestritt. Auch bei Max Jansen stehen Kniebeschwerden im Raum. Zuversichtlich zeigte sich der Trainer dagegen bei Niko Bretschneider, der nach Leistenbruch und Schambeinentzündung auf dem Weg der Besserung ist. Auch Connor Krempicki hat sich von seiner Entzündung der Patellasehne inzwischen erholt.

 
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