MSV-Sportdirektor Grlic ist mit der Vorbereitung zufrieden

Seit dem 10. Januar befindet sich der MSV Duisburg im Trainingslager in Side (Türkei). Nach dem chaotischen Sommer ist es das erste Mal, dass sich Spieler und Trainer über einen längeren Zeitraum in Ruhe vorbereiten können. "Die Stimmung ist sehr gut und wir finden hier optimale Bedingungen", zeigte sich MSV-Sportdirektor Ivica Grlic aufgrund der guten äußeren Bedingungen und der hervorragenden Trainingsanlage gegenüber dem Vereins-TV sehr zufrieden. Am Dienstag testeten die "Zebras" gegen den FC Zürich aus der Schweiz und konnten, so Grlic, vor allem in der ersten Halbzeit überzeugen. Die Partie ging zwar mit 1:2 verloren, "aber man hat gesehen, dass die Mannschaft gut drauf ist", so der 38-Jährige. Auch vom Neuzugang Nikolas Ledgerwood ist der ehemalige Profi, der für Fortuna Köln, Alemannia Aachen und dem MSV insgesamt 300 Mal in der zweiten Bundesliga auflief, angetan. Er sei ein sympathischer und offener Kerl, der genau den Vorstellungen entspricht. Weitere Verpflichtungen sind zwar nicht mehr geplant, "aber man soll nie nie sagen" teilte der gebürtige Münchener mit einem Schmunzeln mit. Das Ziel für die restlichen 17 Partien der Meidericher ist auch schon deutlich formuliert: " Wir wollen mehr Kontinuität reinbekommen und mehr Punkte als in der Hinrunde sammeln und dann werden wir von Spiel zu Spiel denken", so Grlic.

Gemeinsamer Abend und Spiel mit Fans und Sponsoren

Wie der Deutsch-Bosnier ebenfalls bekanntgab, wurden für das Testspiel gegen Borussia Dortmund am 21. Januar bislang über 15.000 Karten verauft, er selber rechne mit über 20.000 Zuschauern "und wenn wir Glück haben, bekommen wir die Hütte voll". Am Dienstag fanden sich Spieler, Sponsoren und Fans zu einem gemeinsamen Abend im Hotel ein, um noch enger zusammenzurücken. Mittwochvormittag wurde noch ein Spiel mit Fans, Sponsoren sowie dem Trainer- und Betreuerteam ausgetragen. Am Freitag steht noch ein letzter Test in der Türkei an. Der ehemalige Bundesligist tritt gegen den türkischen Erstligisten Torku Konyaspor an.

FOTO: calcio-culinaria.de

   
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