MSV erwartet "hitzige Atmosphäre und Partie" in Rostock

Nach drei Siegen in Serie reist der MSV Duisburg als Tabellenführer nach Rostock, wo am Samstag (14 Uhr) das Duell gegen den Tabellensechsten auf dem Programm steht. Torsten Lieberknecht erwartet ein Spiel in hitziger Atmosphäre gegen einen Kontrahenten, der auf eine Wiedergutmachung aus ist und hofft auf eine Rückreise ohne Umwege. 

Als Spieler orientierungslos in Rostock 

Es muss ein einschneidendes Erlebnis für den heutigen Duisburger Trainer Torsten Lieberknecht gewesen sein, als er damals als Spieler des SV Waldhof Mannheim einmal in Rostock antreten durfte. Denn auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem F.C. Hansa erinnert sich der 46-Jährige noch ganz genau an das Spiel und die Umstände der Rückreise zurück. "Wir haben mit 0:1 verloren. An einem Freitagabend, noch im alten Ostseestadion", fängt Lieberknecht an zu erzählen und kann sich ein Grinsen bei seiner weiteren Ausführung des Erlebnisses nicht verkneifen. "Es waren 14 Stunden Busfahrt zurück. Und nach zwei Stunden Fahrt sind wir wieder am gleichen Kreisel in Rostock angekommen, weil der Busfahrer sich verfahren hat."

Wenn Lieberknecht nun am Samstag als Trainer des MSV Duisburg in Rostock zu Gast ist, würde er wohl gerne auf die Wiederholung der Geschichte verzichten und auch das Ergebnis dürfte dann – ginge es nur nach ihm – ein anderes sein. Nach drei Siegen in Folge sind die Zebras mittlerweile immerhin Tabellenführer und werden somit von der ganzen Liga gejagt, auch wenn Lieberknecht nicht glaubt, dass die Gegner nur deswegen nochmal extra motiviert seien. "Das ist unabhängig davon, es ist eher der Name. Du bist ja schon ein namhafter Gegner, bei dem der Gegner schon noch etwas mehr Motivation mitbringt. Und jetzt kommt eben noch hinzu, dass du mal Erster bist." Dabei glaubt der 46-Jährige, mit Rostock auf einen Kontrahenten zu treffen, der sowieso schon besonders angestachelt sein dürfte. "Wir spielen jetzt gegen einen Gegner, der auf eine Wiedergutmachung aus ist und eine Reaktion zeigen möchte, nachdem man das Spiel in Jena verloren hat."

Duisburg ohne weitere personelle Ausfälle 

Entsprechend erwartet Lieberknecht eine "sehr hitzige Atmosphäre und Partie", auf die er und seine Spieler sich sehr freuen würden. "Ich denke, dass es viele enge Entscheidungen geben wird. Das wird ganz interessant, wie da die Entscheidungen ausfallen werden." Abgesehen von Connor Krempicki (Mittelfußbruch), Sebastian Neumann (Hüfte), Cem Sabanci (Kreuzband), Marvin Compper (Muskelfaserriss), Migel-Max Schmeling (Fersensporn) und Yassin Ben Balla (Innenbanddehnung) kann Lieberknecht dabei auf den kompletten Kader setzen.

Auch der zuletzt angeschlagene Leroy-Jacques Mickels ( Schlag auf den Oberschenkel) ist in dieser Woche bereits wieder ins Training eingestiegen und dürfte mit zum Spieltagskader gehören. Um sein Personal muss sich Lieberknecht also zumindest keine Sorgen machen, eher wieder um die Rückfahrt nach Duisburg.

 

   
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