MSV Duisburg untersucht Hooligan-Überfall auf Ultras

Der MSV Duisburg kündigte am Donnerstag in einer Stellungnahme an, die Vorfälle nach dem Spiel gegen 1. FC Saarbrücken zu untersuchen. Nach der Partie am vergangenen Samstag kam es zu einem Zwischenfall auf einem Parkplatz vor dem Stadion, als die Duisburger Ultra-Gruppe "Kohorte" von einigen rechten Hooligans angegriffen worden ist. Die Polizei musste einschreiten und die beiden Gruppen voneinander trennen. Auf beiden Seiten kam es zu einigen Verletzungen. "Die Vorkommnisse haben uns alle erschüttert. Es ist eine Grenze deutlich überschritten worden, die so nicht akzeptabel ist", so der MSV, für den Respekt und Toleranz zu wichtigen Leitbildern gehören. "Nach jetzigem Kenntnisstand", so der MSV, könne man nicht bestätigen, dass "Anzeigen gestellt wurden oder sich Verletzte der beteiligten Gruppen gemeldet haben".

Noch keine Täter ermittelt

Es würden lediglich pauschale Beschuldigungen gegen ganze Gruppen vorliegen, aber nicht gegen einzelne Personen. Aus diesem Grund konnten auch noch keine Täter ermittelt werden. Dennoch wurden bisher "diverse Gespräche mit beteiligten Personen und Vertretern verschiedener Gruppen geführt". Klar wurde laut den Duisburgern bereits, dass eine politische Motivation in diesem Fall nicht vorrangig vorzuliegen scheint. Dennoch mahnt der Verein, sich die gesammelten Sympathien, als tausende Duisburger Fans nach dem Zweitliga-Lizenzentzug friedlich ihre Unterstützung für den Verein gezeigt haben, nicht kaputt zu machen.

FOTO: Flavia Heidenheim

 

 

   

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