MSV braucht Defensivstärke: "Mit jedem Gegner auf Augenhöhe"

Für den Klassenerhalt muss der MSV Duisburg seine Defensive in den Griff bekommen und das am besten schon am kommenden Sonntag beim anstehenden Heimspiel gegen den SV Meppen. Erneut muss Cheftrainer Gino Lettieri dabei auf seine Sechser im defensiven Mittelfeld verzichten, wenngleich die Hoffnung auf einen Einsatz bei Wilson Kamavuaka besteht. Klar ist, dass ein Spiel auf Augenhöhe nicht mehr reichen wird.

MSV muss "Leichtsinnsfehler" verhindern

Zwei Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen – diese Bilanz kostete Torsten Lieberknecht nach acht Spielen den Job als MSV-Cheftrainer. Nachfolger Gino Lettieri konnte in derselben Anzahl von Partien noch keine Verbesserung vorweisen, die Punktausbeute liegt sogar unter der vorherigen Quote. Der einzige Pluspunkt ist derzeit, dass sich die Offensive leicht verbessert hat und klammert man die deutlichen Niederlagen gegen Verl und Dresden aus, dann auch gilt dies teilweise auch für die Defensive. Dennoch ist die Abwehrreihe die Krux der Zebras – denn von vier Führungen unter Lettieri konnte der MSV nur eine über die Zeit bringen.

"Wir sind offensiver geworden, wir sind körperlicher geworden. Wenn wir jetzt die Defensive in den Griff bekommen, dann können wir schnell da unten herauskommen", beschwor Lettieri die Achtsamkeit in der hintersten Reihe, die bislang mit 30 Gegentoren zu den wackeligsten Defensiven der Liga zählt. Der MSV-Coach sieht seine Mannschaft auf dem richtigen Weg, will und muss aber die "einfache Fehlerquote minimieren", die aus "Leichtinnsfehlern" resultieren. Sogar die 1:2-Niederlage gegen den FC Ingolstadt kann den Duisburgern Mut machen: "Wir haben gegen Ingolstadt auch nicht ausgesehen wie ein Verein, der auf einem Abstiegsplatz steht."

Ademi und Jansen fehlen

In Ingolstadt prallten Leo Weinkauf und Joshua Bitter zusammen, danach verunglückte ein abgefälschter Torschuss im MSV-Kasten. "Wir haben verloren, weil wir zwei Tore kassiert haben, die vermeidbar waren. Die nicht herausgespielt waren. Das darf nicht sein in unserer Situation", mahnte Lettieri, dass der MSV in den kommenden Spielen auf diese Szenen achten muss. Denn "unser Problem liegt in der Dauer des Spiels". Über 90 Minuten können die Zebras aktuell nicht gegen die individuelle Qualität einzelner Top-Spieler dagegenhalten – aber genau dahin soll der momentane Weg führen. Lettieri sieht sein Team nicht chancenlos: "Wir sind mit jedem Gegner, egal ob Zweiter oder Zwölfter, immer auf Augenhöhe."

Nur hilft diese Augenhöhe nicht, solange kein Sieg damit einhergeht. Im Kellerduell mit dem SV Meppen muss der MSV punkten, um den Konkurrenten nicht davonziehen zu lassen. Neben Orhan Ademi, der wegen Oberschenkelproblemen ausfallen wird, fehlen die bekannten Langzeitverletzten. Darunter auch Max Jansen. "Bei Jansen liegt keine Verletzung vor, da liegt es an Einlagen und Knien. Er kann nicht spielen", äußerte sich Lettieri verhalten zu der Position des Sechsers, die auch Wilson Kamavuaka ausfüllen kann. Bei dem 30-Jährigen gab es milde Hoffnungen: "Bei ihm sieht es gut aus." Dazu ist noch Lukas Scepanik nach seiner Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber wieder im Training gewesen. Mirnes Pepic und Niko Bretschneider fehlen dagegen weiterhin.

   
  • Zebra47053

    Respekt! Wir sind mit allen Teams auf Augenhöhe…… deshalb sind wir auch Letzter… Ich fasse es nicht, was in unserer sogenannten Führungsetage für ein Scheiß gelabert wird. Werdet endlich wach und verpflichtet noch weitere Spieler. Egal was es kostet. Die Regionalliga ist definitiv teurer.

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