Mitglieder des FC Carl Zeiss Jena sagen „Ja“ zu Investoreinstieg

Bereits vor einigen Wochen berichtete liga3-online.de über das Vorhaben des langjährigen Drittligisten Carl Zeiss Jena, 95 Prozent der Anteile  der Fußball Spielbetriebs GmbH an einen belgischen Investor zu verkaufen. Im Gegenzug erhält der finanziell klamme Verein zwei Millionen Euro und rund vier Millionen in den kommenden vier Jahren.

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Klare Mehrheit für Verkauf der Anteile

Am gestrigen Sonntag wurde bei der jährlichen Mitgliederversammlung des ehemaligen Zweitligisten über das Vorgehen abgestimmt. Eine eindeutige Mehrheit von 81,2 Prozent (518 von 638 Mitgliedern) stimmte für den Verkauf der Anteile an Roland Duchatelet. Dessen Unternehmen Starprix NV erhält nun neben der Anteile auch 49,98 Prozent der Stimmrechte. "Mit dem Investor steht die Spielbetriebs GmbH dauerhaft auf gesunden Beinen", wird Präsident Rainer Zipfel, dessen Amtszeit gestern endete, in der „Thüringer Allgemeine“ (TA) wiedergegeben.

Stadion wird wieder realistischer

Duchatelet war gestern nicht vor Ort, wandte sich aber in einem Brief an die Mitglieder. "Gern möchte ich dabei helfen, den weißen Fleck Thüringen in der Bundesliga-Landkarte dauerhaft und nachhaltig in einen Blau-Gelb-Weißen zu verwandeln,“ schrieb der 67-Jährige. Somit werde nun auch die Planung des neuen, anvisierten Stadions in Jena wieder ein Stück realistischer, sagte Zipfel. Nun soll in den kommenden Tagen der Anteilsverkauf beim Notar erledigt werden. Damit steht den Jenaern Geld zur Verfügung, um im Winter bereits drei neue Spieler zu verpflichten. Aktuell steht der Verein auf dem dritten Rang der Regionalliga Nordost, sieben Punkte hinter dem Tabellenführer TSG Neustrelitz.

FOTO: Flohre Fotografie

   
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