Mit neuen Investoren: Rot-Weiß Erfurt peilt Drittliga-Rückkehr an

Der FC Rot-Weiß Erfurt kommt in finanzieller Hinsicht allmählich wieder auf die Beine. So verkündete der langjährige Drittligist jüngst den Einstieg drei neuer Investoren. Diese sollen mithelfen, die zuletzt schweren Zeiten vergessen zu machen – und langfristig die Basis für einen Wiederaufstieg in die 3. Liga bieten.

"Die Tinte ist trocken"

Es gab Zeiten, da gehörte Rot-Weiß Erfurt fast zum Inventar der 3. Liga. Über volle zehn Spielzeiten waren die Thüringer Bestandteil der Spielklasse. Nach Insolvenz und Abstieg im Jahr 2018 geriet der Traditionsklub allerdings gehörig ins Schleudern. Nun gibt es wieder Hoffnung in der Landeshauptstadt: Wie der neue Geschäftsführer der kürzlich ausgegliederten FC Rot-Weiß-Erfurt Fußball GmbH, Michael Krannich, verkündete, steigen drei neue Investoren bei den Rot-Weißen ein und sorgen für eine Erhöhung des Stammkapitals auf eine Million Euro.

"Die Tinte ist trocken, die Verträge sind unterzeichnet", freute sich laut "Thüringer Allgemeine" auch Insolvenzverwalter Volker Reinhardt. Mit dem Einstieg der ASGV Grundbesitz und Verwaltungs GmbH, Franz Gerber Reha und der Millhouse Capital GmbH könne zunächst einmal der "Fortbestand des FC Rot-Weiß Erfurt" gesichert werden, zu einem späteren Zeitpunkt dürften größere Ziele wieder auf die Agenda rutschen.

Krannich wirbt um RWE-Fans

In dieser Spielzeit haben die Erfurter den Zug in Richtung Spitzenplätze derweil schon verpasst. RWE belegt nach elf absolvierten Partien einen mageren 14. Tabellenrang. Geht es nach dem neuen Geschäftsführer, stehen aktuell jedoch ohnehin erst einmal viel Arbeit und Wiedergutmachung auf dem Programm. Krannich: "Mein Ziel ist es, dass wir neben unseren treuen Fans hoffentlich auch die Zuschauer wieder zu uns locken können, die in den vergangenen Monaten vielleicht nicht mehr gekommen sind."

Nach seinem Amtsantritt zu Beginn des Monats machte sich der 36-Jährige sogleich daran, die neugegründete GmbH zu strukturieren. Erfahrung mit der Arbeit bei kriselnden Traditionsvereinen hat er: Krannich war zuletzt beim Fünftligisten Hessen Kassel tätig. "In Kassel wurden viele Dinge ehrenamtlich erledigt", zog er den Vergleich. "In Erfurt haben wir jetzt schon viel bessere Bedingungen.

   
  • EF-Nordler

    Was ist das denn für ein dummes Gelabere.Da sind wieder Profithaie am werken und der Fan und Stadt und Land darf zahlen.Ein halbfertiger 3- Seitenhof kommt noch dazu.Dann diese rechte Fankultur! HALLO, AUFWACHEN!Hört einfach auf und lasst uns auf Handball und Leichtathletik konzentrieren

    • tfv

      Du hast mit allem recht.
      Nur eine rechte Fankultur gibt es bei Erfurt zum Glück nicht mehr.
      Die ein oder andere Hoolgruppe ist sicherlich rechts bis stramm rechts.
      (Wie in vielen Stadien)
      Aber die Vertreter der gelebten Fankultur sind es sicher nicht.
      (Wie in vielen Stadien)
      In EF würde ich als Alternativprogramm eher Basketball oder Football empfehelen. :-)

      Trotzdem würde ich mir wünschen das der RWE nochmal in die 3.Liga kommt.
      Was von aussen betrachtet aber im Moment wohl nicht zu erwarten ist.
      Ich habe die erste Ultraguppe der neuen Bundesländer immer recht gerne bei uns gesehen.

      • Erfurter

        Nachdem man sich zum Schulterschluss mit rechten Hooltruppen entschlossen hat und auch gesinnungsmäßig auf "kontra" zur "geliebten Horda" steht, triftet die aktive Szene doch immer weiter nach rechts… Klare Statements sind ja mittlerweile oft genug gesprüht worden. Und andere Meinungen werden immer weiter unterdrückt… Hauptsache man hat jetzt eine "schlagkräftige" Truppe beisammen… Schade für die überzeugten Ultras in deren Reihen… Ob die sich dem Druck anpassen oder sich abspalten? Man wird sehen…

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