Millionen-Minus droht: Hansa-Boss äußert sich zur Zuschauerdebatte

Mit seinen Aussagen am Montag hat Gesundheitsminister Jens Spahn die Hoffnungen auf eine Rückkehr von Zuschauern in die Fußballstadien – wenn auch nur zum Teil – gedämpft. Nach der Beratung zwischen den Drittliga-Vereinen und dem DFB widerspricht Hansa-Boss Robert Marien jetzt aus wirtschaftlicher Sicht, denn der Kogge droht beispielsweie ein Minus von 1,5 Millionen Euro.

"Bekenntnis" für aktuellen Weg

Am Dienstag traf sich Robert Marien in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock virtuell zur Besprechung mit den Drittliga-Vereinen und dem Deutschen Fußball-Bund. Dabei fielen noch keine Entscheidungen bezüglich einer Zuschauerrückkehr in die 3. Liga, vielmehr wurde ein Meinungsbild erörtert. "Es gab keine Abstimmung im eigentlichen Sinne. Eher ein Bekenntnis, den aktuellen Weg gemeinsam weiterzugehen, um so schnell wie möglich Zuschauer im Stadion zu haben", erklärt daher auch Marien in der "Bild" den neutralen Ausgang der Besprechung.

Die 3. Liga hat die Hoffnungen auf eine Rückkehr – in welchem Umfang auch immer – noch nicht aufgegeben. Auch die Skepsis aus der Politik ändern daran nichts. Marien betont: "Die Aussagen haben wir alle zur Kenntnis genommen und sehen das als Ansporn, die jeweiligen Hygienekonzepte noch weiter zu verbessern." Die DFL hatte in der vergangenen Woche entscheiden, dass Stehplätze und Gästefans bis zum 31. Oktober ausgeschlossen werden, eine grundsätzliche (Teil-)Rückkehr aber nicht ausgeschlossen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußerte sich daraufhin zu "vollen Stadien", während Gesundheitsminister Jens Spahn generell "keine Priorität" für Zuschauer sah.

Marien muss wirtschaftlich widersprechen

"Wir sehen das anders, als der Minister, das müssen wir allein aus wirtschaftlicher Sicht auch anders sehen", widerspricht der Hansa-Boss in aller Deutlichkeit, denn dem Klub droht ein Millionenminus – und damit steht die Kogge nicht allein: "Pro Heimspiel kann man von einem Fehlbetrag von über 200.000 Euro ausgehen, da wäre dementsprechend ein Minus zwischen einer und 1,5 Millionen bis Ende Oktober." Über allem – und das betont Marien gleichermaßen deutlich – steht aber "natürlich die Einschätzung der Experten des Gesundheitsamtes".

Die Bereitschaft der Fans zur Rückkehr ins Stadion ist ungebrochen. Das Landespokal-Halbfinale der Rostocker gegen den FC Schönberg 95 war laut "Sportbuzzer" nach wenigen Minuten ausverkauft, das Kontingent betrug 400 Tickets. Möglichkeiten zur Aufstockung werden geprüft. Und auch die Dauerkarten erfreuen sich ihrer Beliebtheit: Am Mittwoch zählte die Kogge bereits über 2.500 Ticketverkäufe.

   
  • Jens Thater

    Erinnern wir uns an die Anfangszeit von Corona…. Und ich zitiere jetzt das was in den Headlines der Gazetten stand : Ein Tsunami wird über uns hereinbrechen, jeder wird jemanden kennen, der mit Corona infiziert ist….
    @ Sterneisen. Lasst Sie doch einfach spielen, wie in Dänemark. Dort finden Fußballspiele vor bis zu 8.000 Leuten statt.

  • Jens Thater

    Recht hat er, der Herr Marien. Am Strand von Warnemünde tummeln sich bei diesem Wetter Aber und Abertausende auf wirklich engstem Raum, die Strandaufgänge gleichen Ameisenwanderwegen, dicht an dicht strömt alles zur Ostsee und ans Wasser. Und zwölf Kilometer weiter Südlich im Ostseestadion soll dann gar nichts mehr davon möglich sein ? Selten so gelacht

    • Sterneneisen

      Was wäre denn deiner Meinung nach das richtige Vorgehen?

  • Halleball

    Wir werden höchstwahrscheinlich nächstes Jahr die größte Insolvenzwelle in der 3.Liga erleben. Das große Erwachen, im Hinblick auf die Käufe mancher Vereine, wird schon noch kommen. Dieses Jahr ohne Zuschauer, nächstes Jahr nur sehr dezimiert. Es wird für lange Zeit nicht mehr so wie es mal war.

    • Max T.

      Okay :) …Halle -Ball ist auf jeden Fall mit dabei!!! Glaskugeln sollen ja im Moment wirklich gut gehen ;D.

    • Kunibert78

      …. Nicht vergessen. So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Welche Aussage ist deratigen Unken und substanzlosen Mutmaßungen zu entnehmen?

      • Halleball

        Keiner Aussage, ist meine persönliche Meinung. Warte einfach ab, wir werden sehen, wohin die Reise geht. Corona hat soviel verlockendes Potential für Politiker und Sportfunktionäre, die sich ihre Welt endlich so bauen können, wie sie schon immer wollten. Es ist nur eine Frage der Zeit. Corona lässt uns so bald nicht mehr los.

      • Kunibert78

        und weiter geht das Unken und Voraussehen ohne jegliche Substanz. Da sowohl der Sachbezug, als auch irgendwelche Belege, oder ein Beitragsleistung für einen Dialog fehlen, ist diese Meinung wie so viele dieser Tage vor allem eines, entbehrlich. Plattform dafür ist dann eher der Stammtisch oder Family & Friends

    • Anta

      War da nicht mal durch die Innenministerkonferenz als Bedingung fürs Weiterspielen die Gründung einer DFB-Taskforce gefordert worden, die sich um die Finanzierung der kommenden Saison kümmern sollte? Ich habe das nicht vergessen, für die vom DFB ist das zu lange her.
      Oder sind wir alle noch zu reich? Höhere Fernsehgelder oder Zuschüsse für entgangene Zuschauereinnahmen wären da das mindeste. Sonst verliert das ehemalige Premiumprodukt (weiter) an Qualität und interessiert nur noch die beteiligten Vereine.

  • Günther1987

    Wie ich es schon unter einem anderen beitrag geschrieben hatte, letzten Saison war Hansa noch ganz klar pro Geisterspiele weil man die Chance nutzen wollte in die 2. Liga aufzusteigen, eindeutig verzockt.
    Bei aller Kritik die hier einige über Kompp raus gehauhen haben aber er dachte diesen einen Schritt weiter und Ihm war bewusst das zu beginn der neuen Saison noch nicht mit Zuschauern gerechnet werden kann.
    Hoffe einfach echt das es alle Vereine hinbekommen Corona zu übersehen.

    • Nikita

      Nein, nein und nochmal nein! Ich kann diesen Vorwurf wirklich nicht mehr hören.

      Wer für Geisterspiele war (ich z.B.), der hat folgende Überlegung angestellt: Die Situation wird sich erstmal nicht ändern, wie wir jetzt ja auch sehen. Jetzt soll es bis Oktober keine Zuschauer geben. Wer weiß, wie sich die zweite Welle entwickelt. Gerade im Herbst und Winter könnte das deutlich schlimmer werden. Von Experten hört man, dass uns Corona wahrscheinlich bis weit ins nächste Jahr begleiten wird. Das heißt: Die Alternative war (und ist): Geisterspiele oder die Fußballvereine stellen möglicherweise für über ein Jahr ihren Betrieb ein. Was bleibt dann von den Mannschaften? Wie stellt man danach eine neue auf? Hätte man sich gegen Weiterspielen entschieden und jetzt auch noch für vielleicht weitere 12 oder 15 Monate, dann gäbe es doch gar keine Vereine mehr und keine aktiven Spieler.

      Und außerdem sind Weiterspielen und sich dafür einzusetzen, dass mit Zuschauern weitergespielt werden kann, zwei verschiedene Dinge. Hansa kann sich natürlich (!) für beides einsetzen. Weiterspielen auf jeden Fall, mit Zuschauern sofern möglich. Wer behauptet, Hansa sei für Geisterspiele gewesen und müsse deshalb jetzt dagegen sein, dass Zuschauer zugelassenwerden, kann nicht ganz dicht sein. Und niemals (!) wurde von Hansa behauptet, dass das Ausbleiben der Zuschauereinnahmen kein wirtschaftlicher Verlust sei. Wäre ja auch Blödsinn. Natürlich kämpft jeder Verein darum, diese Einnahmen wieder zu haben.

      Gegenfrage an diejenigen, die gegen die Geisterspiele waren: Seid ihr jetzt wirklich dafür, dass möglicherweise 12 Monate oder länger gar kein Fußball gespielt wird?

      • griesgramix

        Tatsache ist, dass alle Vereine bei der Etat-Kalkulation für die kommende Saison wussten, dass Zuschauer mind. bis Ende Oktober nicht zugelassen werden. Dementsprechend sollte man auch bei Hansa so kalkuliert haben, dass diese 1,5 Mio. nicht als Verlust auftauchen sollten.

      • Nikita

        Na ja, wissen tun wir das seit gestern oder so. Dass es möglich sein würde, war natürlich klar. Und natürlich ist das ein Verlust, auch wenn er planbar ist.

        Aber wie gesagt: das ist unabhängig von der Frage des Weiterspielens. Ist Mannheim etwa wirklich dafür, keinen Fußball mehr zu spielen, bis die Corona-Pandemie vorbei ist? Also auf unbestimmte Zeit und möglicherweise noch ein Jahr oder länger?

      • Günther1987

        Der Waldhof will genau wie alle anderen weiter Fussball spielen :-)

        Hatten sogar das erste Pflichtspiel im Verbandspokal 3. Rundel und das nächste folgt am Samstag Nachholspiel Verbanspokal Halbfinale der letzten Saison.

        Also für alle Vereine gehts irgendwie weiter

      • griesgramix

        Das wäre natürlich Quatsch. Jeder Verein sollte einfach so kalkulieren, dass man die Saison wirtschaftlich auch ohne Zuschauereinnahmen überleben könnte. Wenn man sich dann nur noch Regionalligaspieler leisten kann, dann ist das eben so. Und wie die Meinungslage in Mannheim ist, weiß ich natürlich nicht. Aber in Zwickau war man definitv der Meinung, nur die letzte Saison aus wirtschaftlichen Gründen abzubrechen, um dann die neue Saison unter den neuen Bedingungen (keine ZS etc.) wirtschaftlich neu planen zu können…

      • griesgramix

        Das wäre natürlich Quatsch. Jeder Verein sollte einfach so kalkulieren, dass man die Saison wirtschaftlich auch ohne Zuschauereinnahmen überleben könnte. Wenn man sich dann nur noch Regionalligaspieler leisten kann, dann ist das eben so. Und wie die Meinungslage in Mannheim ist, weiß ich natürlich nicht. Aber in Zwickau war man definitv der Meinung, nur die letzte Saison aus wirtschaftlichen Gründen abzubrechen, um dann die neue Saison unter den neuen Bedingungen (keine ZS etc.) wirtschaftlich neu planen zu können.

      • Kunibert78

        Was für ein Unsinn. Schon mal für 2 Minuten mit der Finanzstruktur der Dritten Liga befasst? Ich glaube kaum. Ohne ohne Zuschauereinnahmen kann kein Drittligist eine vollständige Saison überleben. Folglich gibt es nicht viele Optionen.
        1. Der DFB springt finanziell ein. Dafür sehe ich aktuell nicht die formelle Grundlage.
        2. Sponsoren/Mäzenatentum = nur ein Bruchteil der Vereine verbleiben/überleben.
        3. Vereine werden auf Grund drohender Insolvenzen abgemeldet
        4. Zulassung von Zuschauern auf Grundlage von individuellen Hygienekonzepten und in fortwährender Rückkoppelung zu den kommunalen Gesundheitsämtern
        Letztere Option würde die Schmerzen etwas lindern und auch das Engagment von Fans und Öffentlichkeit binden. Ein Nein auf unbestimmte Zeit, wie vom Bundesgesundheitsminister Spahn geäußert, würde für den Großteil der Vereine das Aus bedeuten bzw. müssten diese sich dann dem Spielbetrieb dauerhaft verweigern, weil das nicht für die gesamte Saison darstellbar ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass in der zurückliegenden Saison durch den Zuschuss, viele vereinsseitigen Aktionen ein Teil der fehlenden Erträge und Mehraufwendungen kompensiert werden konnte. Diese Effekte verbrauchen sich jedoch und reichen nicht aus, um eine ganze Spielzeit anzugehen. Selbst wenn die Spieler dem Kabinettskolegen Scholz wieder in die Kurzarbeiter-Hängematte gelegt werden, würden es viele Vereine wohl nicht überleben.
        Das gilt auch für das erwähnte Beispiel Zwickau. Die haben zwar die geplante die geplante Erhöhung des Gesamtetats von 6,5 auf knapp 7 Millionen Euro abgeblasen. und orientiren sich für die kommende Spielzeit an der Vorsaison. Nirgendwo ist allerdings erwähnt, dass dies denn kompletten Verzicht auf Zuschauereinnahmen bedeutet.

      • Sterneneisen

        Da hast du vollkommen recht – eine Sache fehlt aber: Jeder Verein, und so auch Hansa, mussten damit kalkulieren, erst einmal ohne Zuschauer zu planen. Die offizielle Situation war bekannt – darüber hinaus ist bekannt, dass das Verbot von Großveranstaltungen möglicherweise verlängert wird.
        Wenn ein Verein also trotzdem auf Zuschauer spekuliert, trägt er auch das Risiko allein. Angesichts der Verpflichtungen einiger Vereine ist das auch bereits der Fall.

        Sicherlich wünsche ich mir nicht, dass die Saison ausfällt. Trotzdem ist es ein mögliches Szenario.

      • Max T.

        Was die Hansafinanzen angeht, mach Dir mal nicht zu großen Sorgen. Wir werden Corona, wie es auch kommt, überleben ;). Wir hätten unser Geld aber lieber selbst verdient!!! Hansa-Investor Elgeti: Aufstieg nicht auf Pump – liga3-online.de
        https://www.liga3-online.de

      • Torsten

        Bis noch mehr schulden gemacht sind….24 mille reichen wohl noch nicht..

      • Günther1987

        Wunder Punkt bei Ihnen getroffen. Des sollte jetzt kein Vorwurf gg. Hansa gewesen sein.
        Wollte nur damit sagen das manche Vereine sich eben verzockt haben.

        In erster Linie will ich ganauso wie jeder andere Fussball live im Stadion sehen, bin auch nicht dafür das jetzt 12 Monate kein Fussball gespielt wird.

        Meiner Meinung nach wurden die Vereine nicht richtig aufgeklärt was es heisst wenn man für Länger auf Zuschauer verzichten muss, in den Überlegeungen der letzten Saison ging es immer nur darum wie bringt man die Saison zu ende alles weiter regeln wir danach.Das war der Fehler aufden einige Vereine hinweisen wollten.

        So jetzt wurde entschieden das aufjedenfall bis Oktober es schwer zu vermitteln wäre Zuschauer ins Stadion zu lassen, deshalb finde ich es nicht Okay wenn die Chefs der Vereine die dafür waren das man Zuende Spielt anfangen sich zu beklagen.
        Es wird schwer für fast alle in der Liga und hoffe das es diese Klubs überleben.

      • Nikita

        Ich habe Hansas Chance als sehr gering eingeschätzt, noch aufzusteigen. Wir waren am Ende tatsächlich sehr nahe dran, aber die Chance lag beim Re-Strat bei weit unter 50%. Es lagen schließlich eine ganze Menge Mannschaften vor uns, teilweise mit erheblichem Punktevorsprung. Ich bin jetzt auch nicht allzu enttäuscht, sondern insgesamt sehr zufrieden mit der letzten Saison. Ich wollte v.a. Fußball sehen und nicht das Szenario, dass auf sehr lange Zeit nicht mehr gespielt würde und dabei auch noch trotzdem, ohne Spiele, über Auf- und Abstiege entschieden würde.

      • Günther1987

        Klasse Einstellung, bin auch mehr als Zufrieden mit der Saison gewesen für uns ging es vor der Saison rein um den Klassenerhalt. Wäre mehr drin gewesen wenn alle Fit geblieben wären? Man weiss es nicht.
        Fakt ist der Ball wird demnächst wieder Rollen, Finanziell wird es einige hart treffen und man kann echt nur hoffen das dies gut geht.
        Ich hoffe auch das wenn es den ein oder anderen doch erwischen sollte das der DFB diesen Klubs unter die Arme greift (kein Punktabzug wie beim FCK)

      • Max T.

        Was die Hansafinanzen angeht, mach Dir mal nicht zu großen Sorgen. Wir werden Corona, wie es auch kommt, überleben ;). Wir hätten unser Geld aber lieber selbst verdient!!! Hansa-Investor Elgeti: Aufstieg nicht auf Pump – liga3-online.de
        https://www.liga3-online.de/hansa-investor-elgeti-aufstieg-nicht-auf-pump/

      • oliver wagner

        Sollte es weiter bei Geisterspielen bleiben, wird die 3. Liga nach Ablauf der kommenden Saison nur noch 10 Mannschaften haben, der Rest geht ohne Zuschauer in Insolvenz. Ich hoffe das beantwortet deine Gegenfrage.

      • Nikita

        Na ja, nicht wirklich. Angenommen, die Corona-Situation bleibt noch 18 Monate so wie jetzt, dann soll also 18 Monate nicht mehr gespielt werden? Und das überleben dann alle 20 Vereine oder wie?

      • gwisdek

        Ok, und was ist die Lösung? Keine Geisterspiele? Kein sportlicher Betrieb? Dann werden mehr als 10 Mannschaften übrig bleiben? Erklär mal diese Logik.

      • Torsten

        Wer einmal ja sagt,sollte auch ein zweites mal ja sagen…alles war bekannt,alles wurde so abgesegnet…

    • Max T.

      Was das "verzocken" abgeht, schreibst du absoluten Blödsinn. Wie sich ja rausgestellt hat, war der Weg weiterzuspielen, der richtige. Nach dem Re-Start haben die Infektionszahlen bei den Vereinen eben nicht zugenommen. Hansa hat es knapp verpasst aufzusteigen. Mit Videobeweis hätten sie es geschafft. Die Summe der Entscheidungen gegen den FCH war wie auch in der letzten Spielzeit höher, als die Summe der Begünstigungen. Siehe z. B. der Schwalben-Elfer für Mannheim ;D. Bei der Frage der Zulassung von Zuschauern in Stadien sieht man mal wieder, das Politiker unter einer Käseglocke leben und anscheinend nichts über die Zustände im eigenen Land wissen. In Bus, Bahn, Flugzeug hocken die Leute mit Maske wie die Hühner dicht an dicht zusammen. Da frage ich mich, wie groß die Gefahr in einem gut belüfteten Stadion mit Maske ist. Das Tragen von Masken im Stadion könnte man bei 50% Stadionauslastung auch gut kontrollieren.

      • Günther1987

        In erster Linie wollte Hansa weiterspielen da man seit mehreren Jahren die Chance hatte wieder aufzusteigen also ging man dieses Risiko ein und wenn man ein Risiko eingeht und es nicht klappt kann man schon von verzockt reden.
        Was soll dann der Sonnenhof sagen die hatten deutlich mehr Benachteiligungen in dieser Saison als alle anderen Teams tut aber nichts zum Thema
        Fakt ist das man wusste das man bis ende Oktober keine Großveranstaltungen statt finden lassen wollte also darf ich so auch nicht planen.
        Das Thema mit der Politik da verstehe ich vollkommen was du meinst, eine Demo mit Millionen von Menschen geht okay, Busse und Bahnen komplett überfüllt auch in Ordnung vorallem bei den Themparaturen aber ein Kontrollierte unterbringung mit masken in einem Offenen Fussballstadion des geht bei aller Liebe nicht, muss man echt nicht verstehen.

      • Max T.

        Wenn man immer sagt, dies und das geht nicht, dann wird es bald keinen Fussball mehr geben. Beim Stichwort "verzocken" bist du trotzdem was Hansa betrifft auf dem Holzweg ;). Der Ur-Instinkt eines jeden Fussballclubs muss es doch sein Erfolg zu haben und nicht abzusteigen ;). Wer das mit oder ohne Corona in Frage stellt, sollte lieber zu Hause an der Spielkonsole datteln.

      • Günther1987

        Erfolg ist das eine Finanzen das andere :-)
        Denke wenn man kein geld hat, hat man zwangläufig in zukunft auch keinen erfolg.
        Fakt ist, ich hoffe echt das der ball wieder rollt und das mit Zuschauern egal ob volle Stadion oder zumindes 50% und das die Vereine diese Situation bestmöglich überleben (aber nicht so wie der FCK) sondern aus eigener Kraft.

      • Jana Mulitze

        Das mit dem Videobeweis ist interessant… Nach deiner Schlussfolgerung hätte es den aber dann nur bei den Hansa-Spielen gegeben, oder? Der MSV Duisburg, der drei Punkte mehr hatte als Hansa, war unter dem Strich (benachteiligt/bevorzugt) schlechter dran als Rostock und bei Videobeweisen aufgestiegen, nicht Hansa!

    • Kunibert78

      Ausgerechnet ein Waldhof-Jünger spricht vom Verzocken und deklariert Mr. "Ich bin mir für keine Geschmacklosigkeit zu schade und instrumentalisiere selbst den Todesfall im Umfeld eines Spielers zum maximalen Selbstzweck des eigenen Vereins" nun zu Mr. Weitsicht. Das ist dann schon starker Tobak und außerhalb der Dunstglocke Waldhof nicht mit der Realität vereinbar. Den Messias Komp dürft Ihr gern auf Lebenszeit behalten

      • Günther1987

        Kompp mit doppel P, spass bei seite.

        Man muss nicht alles gut heissen was er tut und macht aber in einer Hinsicht hatte er recht und zwar das es Finanziell nicht möglich ist auf dauer ohne zuschauer zu überleben.

      • Kunibert78

        Womit bitte hatte er Recht? Herr Kompp ohne Kompass wollte nur eins, Aufstieg am grünen Tisch und ohne weitere Aufwendungen durch Saisonabbruch. Ein Fabelziel. Hier war keinerlei Weitsicht Vater des Gedanken. Zum Thema Zuschauer gab es nun am Montag eine Aussage,welche die aktuelle Meinungsbild mehrerer Gesundheitsminister. Wenn Marien nun sagt, dass er und wohlmöglich auch andere Vereine/Funktionsträger dennoch weiter an einer Zuschauerrückkehr und entsprechenden Konzepten hierzu arbeitet, ist das aus Sicht von Vereinen alternativlos, da sich die Liga ohne eben jene Perspektive auch gleich komplett abwickeln könnte. Die Zuschauerrückkehr ist das Ziel aller Drittligisten. Nach meiner Einschätzung ist hierbei auch keiner im Irrglauben, die Stadien voll zu bekommen. Vielmehr geht es darum, dass kategorische Nein auf unbestimmte Zeit, welches die Planbarkeit und Überlebensfähigkeit der Vereine gefährdet aufzubrechen.

      • Günther1987

        Ich glaub manchmal darf man sich hier nicht kritsch zu dem ein oder anderen Klub äußern, das verkarften manche nicht :-(
        Ja Kompp wollte den Aufstieg am grünen Tisch, wurde auch bei uns Fans nicht undebingt gefeiert was der los gelassen hat. Sein Job ist aber das die Fananzen bei Waldhof stimmen und dies hat er ggü dem DFB klar gemacht das dies auf dauer mit Spielen ohne Zuschauern nicht Funktioniert, das sich jetzt immer mehr melden das Geisterspiele ein immer größeres loch in die kasse reissen das war Ihm vorher klar, und um mehr ging es mir auch nicht.

      • Kunibert78

        Ich glaub manchmal darf man sich hier nicht kritsch zu dem ein oder anderen Klub äußern, das verkarften manche nicht :-(

        da waren die "Argumente", oder sollte ich sie lieber Thesen nennen, recht schnell erschöpft. :-)
        Wenn man hier anfängt, unbedarft und halbwahr den Hammer zu schwingen, sollte man auch das Echo aushalten können, oder anderfalls mal die Finger stillhalten. Ist wie im wahren Leben.
        Der Job von Kompp ist der eines Geschäftsführers. Diese Funktion hat er in den zurückliegenden Monaten jedoch recht eigenwillig interpretiert. Statt sich bspw. in den seit Jahren etablierten AGs und Gremien der Vereine einzubringen, hat er es lieber vorgezogen, den Verband via Medienkampagnen die eigene Wunschlösung abzupressen. Ergebnis ist bekannt.
        Es bestanden im übrigen zwei Themen. Einerseits die Beendigung der zurückliegenden Saison. Andererseits die Planung und Umsetzung der nun folgenden Spielzeit. Herr Kompp war und ist auch hier in keiner Vorreiterfunktion bei der Meinungsbildung. Vielleicht noch mal ein wenig recherchieren. Gleiches gilt für seinen Job. Hier haben in den zurückliegenden Jahren nicht Herr Kompp, sondern das Engagement der Familie Beetz das Drittliga-/Leben des Vereins besichert.

    • Kunibert78

      Herr Komp und der Waldhof sind nur Dank eines Darlehens der Familie Beetz Ligabestandteil

      • Günther1987

        Welcher Verein hat den bitte keinen Gönner Investor oder sonst was

      • Kunibert78

        Dann sollte man aber den Gf nicht zum soliden Finanzer umwidmen

      • Phillip

        Zwickau z.B.?

      • Berta Hoppe

        Der 1. FCM

    • Stefan K

      Man war und ist für Geisterspiele statt Abbruch, das hat sich auch für die neue Saison nicht geändert. Ohne Spiele sieht es noch düsterer aus.

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