Miatke nach Zwickau-Sieg: "Haben wieder unser Gesicht gezeigt"

Vor den zwei schweren Begegnungen gegen Magdeburg und Rostock an den kommenden beiden Spieltagen hat der FSV Zwickau mit dem 1:0 gegen Preußen Münster noch einmal drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Trainer Torsten Ziegner sah dabei einen aus seiner Sicht verdienten Sieg durch ein frühes Tor von Nils Miatke. Beinahe aber hätten die Preußen schon zuvor eingenetzt.

Ziegner sieht guten Auftritt seiner Mannschaft

Es war ein turbulenter Start bei eisigen Temperaturen, den die knapp 3.300 Fans im Zwickauer Stadion im Spiel gegen den SC Preußen Münster zu sehen bekamen. Gerade einmal eine halbe Minute war gespielt, da lagen die Gäste aus der Domstadt auch schon fast in Führung. Nach einer Ablage von Adriano Grimaldi kam Tobias Rühle aus knapp 15 Metern vollkommen frei zum Schuss, doch René Lange brachte so gerade noch seinen Kopf zwischen Ball und eigenem Tor und konnte damit den Rückstand verhindern. "Ab dem Zeitpunkt waren wir aber im Spiel. Wir haben Münster hoch attackiert, haben sie weit von unserem Tor weggehalten und haben darüber hinaus die Räume, die sich uns geboten haben, gut genutzt", sah FSV-Trainer Torsten Ziegner auf der anschließenden Pressekonferenz in der frühen Gästechance so etwas wie einen Wachmacher für sein Team und lobte den couragierten Auftritt seiner Spieler, aus dem nur wenige Minuten später die sehenswerte Führung per Direktabnahme durch Nils Miatke resultierte (4.).

In Halbzeit zwei schaltet sich bei Zwickau der Kopf mit ein

"Wir haben wieder unser Gesicht gezeigt, waren hart in den Zweikämpfen und aggressiv", teilte Torschütze Miatke bei "Telekom Sport" die Meinung seines Coaches, der hinterher allerdings auch durchaus kritisch auf den zweiten Spielabschnitt blickte: "In der zweiten Halbzeit fand ich unser Spiel nicht mehr so gut und nicht mehr so zwingend wie in der ersten Halbzeit, wo wir viel öfter vor dem gegnerischen Tor waren", so Ziegner, der für den Leistungsabfall seiner Mannschaft aber auch eine eigene Erklärung parat hatte. "Möglich, dass die Jungs dann den Kopf ein Stück weit wieder mit ins Spiel reingenommen haben und darüber nachgedacht haben, was es zu verlieren gibt“, meinte Ziegner mit Blick auf die Vorwoche, in der man in einer ähnlich souverän geführten Begegnung am Ende doch noch den Ausgleichstreffer zum 1:1 gegen Würzburg kassierte.

Neun-Punkte-Polster vor den schweren Spielen gegen Magdeburg und Rostock

Münster allerdings kam über den gesamten Spielverlauf nicht mehr zu wirklich zwingenden Tormöglichkeiten und verhalf Torwart Johannes Brinkies damit zu einem ruhigen Nachmittag und dem FSV zu drei wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Durch die Niederlage der Chemnitzer in Karlsruhe beträgt der Vorsprung der Zwickauer auf Rang 18 vor den kommenden schweren Aufgaben nun immerhin satte neun Punkte.

 

 

   
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