Drittligisten erhalten in der kommenden Saison mehr TV-Geld

Mit der U23 des FSV Mainz 05 hat es eine von drei zweiten Mannschaften in der Relegation geschafft, den Aufstieg in die Dritte Liga zu meistern. Somit sind mit den Teams des VfB Stuttgart und Borussia Dortmund drei Nachwuchsmannschaften von Bundesligaklubs in der kommenden Spielzeit vertreten, was für die restlichen 17 Vereine Auswirkungen auf die Verteilung der Fernsehgelder hat. Die Dritte Liga erhält von den Öffentlich-Rechtlichen Sendern vertraglich festgelegte 12,8 Millionen Euro Fernsehgelder pro Saison. Den zweiten Mannschaften wird jedoch kein Geld zugewiesen, sodass sich der Betrag für die anderen Klubs in der kommenden Saison von rund 711.000 Euro auf knapp 753.000 Euro erhöht. Dies entspricht Mehreinnahmen in Höhe von ca. 42.000 Euro. Hätten sich auch Bayern II und Wolfsburg II in der Relegation durchgesetzt, wären die Mehreinnahmen im Vergleich zur vergangenen Saison auf rund 140.000 Euro angestiegen. Zum Vergleich: Ein Zweitligist erhält im Schnitt 6 Millionen Euro an Fernsehgeldern, an der Fallhöhe für die Absteiger aus Cottbus, Dresden und Bielefeld ändert sich somit also kaum etwas.

FOTO:  FU Sportfotografie

 
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