Mannschaftsleistung begeistert Kwasniok: "Das war überragend"

Regelrecht emotional wurde Saarbrückens Cheftrainer, als er die Leistung seiner Mannschaft beim 1:1-Unentschieden gegen Türkgücü München bewerten sollte. Voller Stolz überhäufte der Cheftrainer seine Spieler mit Lob, das Ergebnis schien hingegen fast nebensächlich. 

FCS-Auftritt befördert den Trainer auf Wolke sieben

Über die zwei Punkte, die seine Mannschaft mit dem Unentschieden bei Türkgücü München möglicherweise hatte liegen lassen, wollte Lukas Kwasniok nach Spielende nicht lange reden. Saarbrückens Trainer war es vielmehr ein Anliegen, die Leistung seiner Mannschaft zu loben. Dabei war ihm kaum ein Superlativ zu groß. "Das war wahnsinnig geil", befand Kwasniok im Pressegespräch. "Ich bin unendlich stolz auf die Mannschaft, weil wir einfach extrem guten Fußball gespielt haben." Besonderen Gefallen fand der Übungsleiter an der Leistungssteigerung, die seine Akteure nach einer eher schwachen Anfangsphase hingelegt hatten.

In dieser setzte Türkgücüs aggressives Pressing dem Tabellenführer gehörig zu. Nur folgerichtig, dass die Münchner im Duell der Aufsteiger schon früh in Führung gingen – Bouziane überwand FCS-Schlussmann Batz (9.). Was danach geschah, fasste Saarbrückens Nummer eins am "Telekom"-Mikrofon wie folgt zusammen: "Wir haben uns geschüttelt und dann haben wir hier ein Spiel auf ein Tor gesehen. Wir waren wahnsinnig dominant und ballsicher." Tatsächlich präsentierten sich die Gäste plötzlich im Stile eines echten Spitzenteams. Der Ausgleich ließ jedoch noch auf sich warten, weil Jacob am Pfosten (36.) und Deville an Türkgücü-Torhüter Vollath scheiterte (42.). Da sich am Kräfteverhältnis aber auch nach Wiederanpfiff nichts änderte, folgte der überfällige Ausgleichstreffer alsbald: Shipnoski flankte von der rechten Seite in die Mitte, Mendler köpfte ein (62.). Im letzten Spieldrittel war den Teams dann anzumerken, dass sie mit einer Punkteteilung durchaus leben konnten. Die große Schlussoffensive blieb aus.

Kwasniok will sich Punkte "gegen Lautern zurückholen"

Kaum war der Abpfiff ertönt, da trat auch schon ein beseelter Lukas Kwasniok vor die Mikrofone. Mit Ausnahme der Anfangsphase hatte Saarbrückens Trainer einen nahezu perfekten Auftritt seiner Elf gesehen. "Die Fülle der Torchancen und vor allem auch die Art und Weise, wie wir dann Fußball gespielt haben – das war überragend. Und wenn ich das am zwölften Spieltag einfach mal sagen darf: Es gibt nichts Geileres, als Trainer dieser Mannschaft sein zu dürfen."

Nicht nur aufgrund der Spielweise war die Freude Kwasnioks berechtigt. Immerhin wird der FCS die Tabelle weiterhin anführen. Die Lust auf das Siegen ist den Saarbrückern jedoch auch nach dem zweiten Unentschieden in Folge nicht vergangen. Für das prestigeträchtige Derby mit Kaiserslautern am kommenden Sonntag schickte Kwasniok daher bereits eine Kampfansage voraus. Man habe nun genug Punkte liegen gelassen – "es wird Zeit, dass wir uns die gegen Lautern zurückholen".

   
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