Magdeburgs historischer Erfolg in Rostock – Sorgen um Jakubiak

Dickes Ausrufezeichen des 1. FC Magdeburg im Abstiegskampf! Am Samstag gewann das Team von Trainer Christian Titz mit 2:0 bei Aufstiegskandidat Hansa Rostock, feierte damit einen historischen Erfolg und verschafft sich weiter Luft im Tabellenkeller. Mal wieder war Baris Atik mit einem Treffer zur Stelle. Sorgen gibt es derweil um Sebastian Jakubiak.

Atik mit viertem Treffer in Folge

Der beeindruckende Lauf geht weiter. Dieser Satz gilt für den 1. FC Magdeburg, speziell aber auch für Baris Atik. Der Offensivspieler erzielte am Samstagnachmittag beim 2:0-Erfolg des FCM bei Hansa – es war der erste seit Oktober 1978 – seinen fünften Treffer im achten Spiel – und seinen vierten in Folge. "Es war sehr befreiend", sagte der 26-Jährige, der im Winter gekommen, aber die ersten Wochen verletzt ausgefallen war, bei "MagentaSport" über seinen Treffer in der 25. Minute. "Das war ein überragender Ball von Andreas Müller, der mir den Ball schön in die Tiefe gesteckt hat. Wir wussten, dass sie da anfällig sind", so der ehemalige türkische Jugend-Nationalspieler. Deshalb sei es mit Andreas Müller so angesprochen gewesen, "dass ich mal die Tiefen Laufwege mache".

Auf seine exzellente Bilanz einhergehend mit dem Erfolg des Teams angesprochen, zeigte sich Atik jedoch professionell zurückhaltend: "Ich bin nur ein Teil der Mannschaft, ich erfülle nur meinen Job. Ich bin hergekommen, um Gas zu geben, umso  mehr freut es mich, dass es klappt. Ohne die Mannschaft würde ich nicht so glänzen." Aber es ist nicht von der Hand zu weisen: Seit er fit ist, ist der Erfolg an die Elbe zurückgekehrt. Der FCM holte 16 von 18 möglichen Punkten, gewann die letzten vier Spielen in Serie (das gab es zuletzt vor drei Jahren), blieb zum vierten Mal hintereinander und liegt nun schon vier Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. Zum Vergleich: Ende Februar waren es noch ebenso viele Zähler Rückstand.

Jakubiak schwerer verletzt?

Doch die Spielidee von Trainer Christian Titz ist nach Anlaufschwierigkeiten mittlerweile in den Köpfen der Spieler verankert. Selbst ein Team wie Hansa, das zuletzt nur eins von 14 Spielen verloren hatte, wird nun bezwungen. "Wir haben in der ersten Halbzeit mit dem Ball sehr gut gespielt. Wir haben das Spiel kontrolliert, immer wieder in die Zwischenräume gespielt", lobte Titz den Auftritt seiner Mannschaft. Nach der Führung habe es zwar eine Phase gegeben, in der "wir als Mannschaft gefragt sind. Da hatte Hansa auch eine gute Chance. Über das Spiel weg, haben wir aber diszipliniert verteidigt und haben und letztlich nur aus Standards in Schwierigkeiten gebracht." Die Entscheidung brachte Sören Bertram in der Schlussminute per Strafstoß.

Doch es gab bei den Blau-Weißen nicht nur Grund zur Freude. Kurz vor dem Ende verletzte sich Sebastian Jakubiak, der erst wenige Momente vorher eingewechselt wurde, ohne Einwirkung des Gegners. "Es ist in die Achillessehne reingezogen", berichtete Titz über die Verletzung des Mittelfeldspielers. "Wir hoffen, dass es nichts Schlimmes ist." Doch Jakubiak konnte nicht einmal mehr mit dem Fuß auftreten, die Schmerzen waren dem 27-Jährigen, der vom Platz getragen werden musste, anzusehen. Schwer vorstellbar, dass er beim kommenden Spiel zu Hause gegen den FSV Zwickau wieder dabei sein wird.

   
  • Franz Mayer

    ziehe einfach nur mein Hut, hat fast alles gestimmt, weiter so. In der nächsten Saison 2. Liga anpeilen…..

  • Daniel M.

    Letztlich war es der von vielen erwartete Sieg der Magdeburger. Nicht mehr, nicht weniger.

  • Jürgen Gallert

    Es funktionieren gerade genau vier Faktoren . Trainer, Mannschaft, Torhüter und Stürmer bilden eine Einheit! Das System entwickelt sich von Spieltag zu Spieltag weiter und gewinnt an Konsistenz! Weiter so !!

  • HansaJung

    Leider verdient verloren. Ich frage mich, warum stehen die da unten ???

    • Ehjal

      Das ist relativ einfach zu beantworten. Der richtige Trainer, welcher auch eie Konzept hat, für den taktische Umstellung kein Fremdwort ist und natürlich die richtige Einstellung bei der Mannschaft.

    • Phillip

      Weil sie in 24 von 30 Spielen größtenteils nur Müll gespielt haben.

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