Lübeck fällt wieder unter den Strich: "Das war zu wenig"

Die 0:2-Heimniederlage gegen den SV Meppen bedeutete für den VfB Lübeck das fünfte sieglose Spiel in Folge und den Fall auf den 17. Platz. Trotz der mäßigen Leistung seines Teams sah VfB-Trainer Rolf Landerl noch keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Frühes Gegentor als Nackenbrecher

Den SV Meppen "ins Laufen bringen" und "Chancen über die Flügel erspielen, weil sie im Zentrum gut zumachen", wollte Lübecks Chefcoach Rolf Landerl, wie er im Anschluss der 0:2-Niederlage bei "MagentaSport" Einblicke in den Matchplan gewährte. All diese Vorgaben waren schnell vergessen. Meppens Matchwinner Tankulic konnte an der Sechzehnerkante weder von Thiel, noch von Okungbowa und von Röser entscheidend gestört werden, und legte ins Zentrum, wo Piossek sicher zum 1:0 für den Gast verwandeln konnte (11.). "Bekommst du ein so frühes Gegentor, dann weiß man, dass man gegen so eine diszipliniert verteidigende Mannschaft Probleme bekommen wird“, war Landerl der Ausgang des Spiels schon früh klar.

Lübeck lief in der Folge zwar immer wieder an, doch wirklich zwingend vor dem Tor der gegnerischen Emsländer wurde es nicht. So blieb das Fazit zu den Vorsätzen, dass die Umsetzung dieser "nicht gelungen" sei. "Der letzte Ball im letzten Drittel ist nicht angekommen", analysierte Landerl , der noch einen Schritt weiterging und attestierte, dass "der letzte Wille fehlte". Auch die zweite Hälfte ist schnell zusammengefasst: Wieder bekam Tankulic zu viel Platz und nutzte diesen zum spielentscheidenden 0:2 (77.) aus VfB-Sicht.

"Unglaublich schade"

Entsprechend "wichtig" sei es für den Übungsleiter, dass es nun in die Winterpause geht, war das Programm der vergangenen Wochen doch mehr als fordernd für den Aufsteiger. Dass die Pause mit einer solchen Leistung eingeläutet wird, empfindet der Trainer indes als "unglaublich schade". Es war das fünfte sieglose Spiel für den VfB in Folge und gleichbedeutend mit dem Absturz auf einen Abstiegsplatz, der seit dem 9. Spieltag eigentlich vermieden werden konnte.

"Dass wir erfolgreich Fußball spielen können, haben wir schon gezeigt und da wollen wir anknüpfen", gab Landerl die Marschroute für das neue Jahr schon einmal vor. Für den Tag war es allerdings "unter dem Strich einfach zu wenig", musste der Österreicher zugeben. Das Jahr 2021 beginnt für die Norddeutschen mit der Begegnung gegen einen weiteren direkten Konkurrenten: den FSV Zwickau. Bis dahin sollte der VfB Lübeck möglichst wieder an die von Landerl gewünschten Leistungen anknüpfen.

 

 
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