Lok Leipzig: Trainer Wolfgang Wolf geht von Drittliga-Aufstieg aus

Noch ist unklar, ob der Ball in der Regionalliga Nordost nochmal rollen wird. Doch unabhängig davon geht Wolfgang Wolf, Trainer von Lok Leipzig, bereits vom Aufstieg in die 3. Liga aus.

"Entweder sportlich oder anders"

Mit 47 Punkten aus 22 Spielen lag Lok Leipzig bis Anfang März voll auf Aufstiegskurs, ehe die Corona-Pandemie den Spielbetrieb zum Erliegen brachte. Ob er nochmal aufgenommen wird, ist offen. Geht es nach dem Nordostdeutschen-Fußballverband, soll die Saison mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden. Viele Vereine wehren sich allerdings dagegen und plädieren für einen Abbruch. Doch ganz egal wie am Ende entschieden wird: Wolf rechnet fest damit, dass Lok Leipzig in der kommenden Saison erstmals nach 20 Jahren wieder drittklassig spielen wird: "Davon gehe ich aus – entweder sportlich oder anders", sagt er der "Leipziger Volkszeitung". Denn für den Fall, dass die Saison mit Geisterspielen fortgesetzt werden sollte, sieht Wolf sein Team gegenüber Tabellenführer Altglienicke scheinbar im Vorteil, was das Rennen um die Meisterschaft angeht.

Und falls die Spielzeit abgebrochen wird, verlangt der erfahrene Coach eine Wertung der Saison nach dem "norwegische Modell". Dabei würde die Anzahl der Punkte durch die Anzahl der Spiele geteilt werden. Und da Lok Leipzig ebenso wie Altglienicke 47 Zähler auf dem Konto, jedoch ein Spiel weniger absolviert hat, wären die Sachsen Erster – und würden am Grünen Tisch aufsteigen. So zumindest Wolfs Hoffnung.

Noch längst nicht klar

Ob es tatsächlich dazu kommen wird, hängt auch von der Entscheidung der 3. Liga über die Saison-Fortsetzung ab. Offen ist beispielsweise, ob – wie von einigen Klubs gefordert – eine Aufstockung der Liga beschlossen wird, damit alle Regionalliga-Meister direkt aufsteigen können. Für dieses Modell hatten sich die acht Vereine ausgesprochen, die einen Abbruch der Saison fordern. Sollte die Liga nicht aufgestockt und die Saison regulär zu Ende gespielt werden, würden auf Lok Leipzig am Saisonende noch die Aufstiegsspiele gegen den Meister der Regionalliga West warten. Es zeigt sich also: So sicher, wie Wolf seinen Klub bereits in der 3. Liga sieht, ist die Lage noch längst nicht – wenngleich sein Optimismus natürlich nicht überraschend ist. 

   
  • Udo Breitenfeld

    Schönes dummes Gequatsche von Herr Wolf, er hat doch gar keinen blassen schimmer von dern norwegischen Ligen und regeln. In Norwegen gibt es generell weniger Mannschaften,viele Abteilungen und alles ist mer lokal zugeordnet. Die 4.Norwegische Liga entspricht in etwa mit 23 Ligen der 5. Liga in Deutschland, alle reine Freizeit Fußballer.

  • Sterneneisen

    Mannschaften, die sich selbst als feststehenden Aufsteiger sehen, wünsche ich einen richtigen Absturz in den letzten (vermeintlichen) Spielen. Solch eine Überheblichkeit ist bei Lok angesichts der letzten Jahre fehl am Platz.

  • Daniel M.

    Nach etlichen Jahren Tristesse in Sachen Fussball in Leipzig, wäre der Aufstieg von Lok für Leipzig wirklich überragend. Diese Stadt, wie Essen auch, gehören in den Profifussball.

    • Statistiker

      Die Vereine Lok Leipzig und RW Essen gehören in den Profifußball. Die Stadt Leipzig an sich ist aber bereits im Profifußball vertreten.

      • Michael Vogel

        RW Essen? Warum sollten die aufsteigen, die sind doch gar nicht Tabellenführer. Dann sollte auch Offenbach aufsteigen, weil "die in den Profifußball gehören".

      • weihnachtsmann

        Schon überraschend, wer alles so " in den Profifussball gehören soll "…

      • weihnachtsmann

        Du meinst sicher Fuschl in Österreich.

      • Daniel M.

        Die Stadt Leipzig ist ganz sicher nicht im Profifussball vertreten.

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