Lizenz: Rostock und Offenbach reichen Unterlagen fristgerecht ein

Am letztmöglichen Tag haben einige Vereine der dritten Liga ihre Lizenzunterlagen für die kommende Spielzeit eingereicht. Nachdem liga3-online.de am Nachmittag vermeldete, dass Rot-Weiß Erfurt das fehlende Geld auftreiben konnte, haben auch der F.C. Hansa Rostock, der Chemnitzer FC und die Kickers Offenbach die fehlenden Nachweise bis 15.30 Uhr beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht.

Michael Dahlmann, Vorstandsvorsitzender der Hanseaten, bedankte sich bei den Gönnern des Vereins. „Wir haben trotz der schweren Rahmenbedingungen unsere Hausaufgaben gemacht. Ich bedanke mich bei allen Partnern des Vereins für die Unterstützung und bin optimistisch, dass der DFB uns die Lizenz erteilen wird“, wird er auf der Homepage wiedergegeben. Der geplante Etat des ehemaligen Bundesligisten soll in der kommenden Spielzeit rund 10 Millionen Euro betragen. Davon sind ca. 3 Millionen Euro für den Lizenzspielerbereich einkalkuliert.

Auch die "Himmelblauen" aus Chemnitz vermeldeten am Abend, dass alle benötigten Unterlagen beim DFB ordnungsgemäß eingereicht wurden.

Auch Offenbach scheint gerettet

“HitRadio FFH” hatte im Laufe des Tages vermeldet, dass es bei den Offenbacher Kickers zu finanziellen Problemen gekommen sei und die Vergabe der Spielberechtigung für die dritte Liga in Gefahr ist. Angeblich wollte ein Gläubiger nicht auf seine ihm zustehende Summe verzichten. Wie sich nun herausstellte, handelte es sich um eine Falschmeldung. "op-online.de" meldete, dass der OFC alle Unterlagen fristgerecht beim DFB eingereicht habe und nun auf die Entscheidung, die sich bis zum 10. Juni strecken kann, wartet. Auch der Hessische Rundfunk schrieb auf seiner Homepage, dass es den Verantwortlichen nach einem Verhandlungsmarathon gelungen war, Stadt und Gläubiger auf die Seite des Klubs zu ziehen und benötigte Stundungen und Kredite erhalten zu haben. Präsident Frank Ruhl sagte zum "hr": "Wir alle sind sehr erleichtert. Es war eine harte Arbeit". Das Rettungspaket der Hessen umfasst eine Stundung von Altlasten seitens der Stadt Offenbach und Verzichte von privaten Geldgebern in Höhe von drei Millionen Euro. Auch das Land Hessen greift dem Verein mit einer Bürgschaft über 1,8 Millionen Euro unter die Arme. Darüberhinaus wird die Stadionmiete wird bis 2016 ausgesetzt, die nach einer dreijährigen Schonfrist aber an die "Stadiongesellschaft Bieberer Berg "zurückgezahlt werden muss.

 

FOTO: Flohre Fotografie

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