Lieberknecht will "kein Geduldsspiel" in Magdeburg

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Am Freitagabend eröffnet der MSV Duisburg den 8. Spieltag in der Magdeburger MDCC-Arena. Das Team von Torsten Lieberknecht muss sich auf fremdem Platz erst noch beweisen, dazu soll die "aktive Idee" zum Fußballspielen helfen. Genügend Selbstvertrauen und Vorfreude sind jedenfalls gegeben.

Auswärts nachlegen

In der Heimtabelle ist der MSV Duisburg nach drei Auftritten in der Schauinsland-Reisen-Arena als Spitzenreiter der 3. Liga aufgelistet, auswärts hakt es nach den Niederlagen in Ingolstadt und Mannheim noch. Gegen Magdeburg soll sich dies nach Möglichkeit schnell ändern, denn Trainer Torsten Lieberknecht will gegen den aktuellen Tabellennachbarn der Meidericher "kein Geduldsspiel" entfachen.

In der letzten Saison trafen beide Mannschaften noch in der 2. Bundesliga aufeinander, das 3:3-Unentschieden in Magdeburg und der umjubelte 1:0-Sieg durch einen Kopfballtreffer von Enis Hajri halfen am Ende allerdings beiden Teams nicht zum Klassenerhalt. Von Vergangenem sollen sich die Spieler ohnehin nicht beeindrucken lassen, insbesondere Lieberknecht blickt für sein Team voraus: "Wie wir Fußball spielen wollen, hat absolut Vorrang", erklärte der Cheftrainer vor dem Spiel, das auswärts die Wende einleiten könnte.

"Selbstvertrauen und Freude sind da"

Die "aktive Idee", wie der MSV am Freitag spielen will, soll dabei im Fokus stehen. Die verletzten Cem Sabanci (Kreuzband), Connor Krempicki (Mittelfußbruch), Arnold Budimbu (grippaler Infekt) und Lukas Scepanik Knöchel) werden allerdings noch nicht in das Geschehen eingreifen können. Genauso wird auch Sebastian Neumann weiterhin fehlen, der "in der kommenden Woche weiteren Untersuchungen" beiwohnen wird – gemeinsam mit dem Abwehrspieler verständigte der MSV sich darauf, bis zur genauen Diagnose zu warten, um Ergebnisse mitzuteilen.

Auch auf Seite der Magdeburger verpassen gleich drei ehemalige MSV-Spieler möglicherweise das Wiedersehen: Während Dustin Bomheuer (Knieprobleme) und Jürgen Gjasula (Mittelhandbruch) definitiv fehlen werden, steht auch ein Einsatz von Magdeburgs Vize-Kapitän Timo Perthel auf der Kippe. Gegen wen die Zebras letztlich ins Rennen gehen, ist Nebensache – eine große Aufgabe wird es wohl in jedem Fall. "Das Selbstvertrauen und die Freude sind da, diese Herausforderung anzunehmen", sah Lieberknecht seine Mannschaft gewappnet vor dem Duell mit dem aktuellen Tabellennachbarn.

   
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