Landespokal: Mannheim steht nach 10:0 im Viertelfinale

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Der SV Waldhof Mannheim löste seine Aufgabe im Achtelfinale des Badischen Pokals souverän. Bei Achtligist FV Nußloch hatte die Trares-Elf keine Mühe und siegte deutlich mit 10:0. Allein der auffällige Kevin Koffi erzielte fünf Treffer.

Waldhof mit Torhunger

Von der Derby-Elf blieb nicht viel übrig: Mannheim-Trainer Bernhard Trares rotierte am Donnerstagabend im großen Stile, lediglich Jan-Hendrik Marx durfte auch im Landespokalspiel beginnen. Personalentscheidungen spielten bei dieser Partie jedoch ausnahmsweise eine untergeordnete Rolle. Gegen Achtligist FV Nußloch war der SV Waldhof Mannheim der haushohe Favorit – gänzlich unabhängig von der Aufstellung. Dass die Buwe den Pokal allerdings auch unter solch klaren Vorzeichen ernst nehmen, bewiesen sie recht zügig.

Zwar konnte der unterklassige Gegner die Null einige Zeigerumdrehungen lang halten, in der 11. Spielminute war es dann aber geschehen: Der im Zentrum postierte Weik verwertete eine Flanke von rechts souverän. Als Koffi wenig später allein auf Schlussmann Schweitzer zu lief und souverän einschoss (14.), schienen die erwartbaren Geschehnisse ihren Lauf zu nehmen. Doch Nußloch versteckte sich nicht und suchte immer wieder den Weg nach vorne. So ergaben sich Räume für den SVW, die erneut Koffi (18.) sowie Ferati (26.) per Foulelfmeter zu nutzen wussten. Gerade Angreifer Koffi schien nun warm zu laufen: Mit dem Treffer zum 5:0 machte der 33-Jährige den Dreierpack noch in Halbzeit eins perfekt (37.).

Koffi nicht zu stoppen

Jan-Hendrik Marx blieb mit Beginn des zweiten Durchgangs in der Kabine, Silas Schwarz ersetzte den Verteidiger. Das Geschehen auf dem Platz hingegen gestaltete sich zunächst unverändert: Koffi kam nach einem Eckball mit dem Kopf an das Leder, Christiansen verlängerte zum 6:0 in die Maschen (50.). Im Anschluss verflachte die Partie zusehends, die Buwe begnügten sich mit dem Verwalten des Spielstandes. Das änderte sich erst im Anschluss an zwei weitere Wechsel: Für Weik und Loechelt betraten Diring und Seegert das Grün. Für den nächsten Treffer zeigte sich allerdings wieder ein Mann aus der Startelf zuständig: Arianit Ferati schob erneut ein (60.).

Der Drittligist erhöhte die Schlagzahl in dieser Phase noch einmal, sodass der umtriebige Koffi kurz darauf das 8:0 herstellen konnte (61.). Dieser war es auch, der die Schlussphase einläutete, indem er ein Ferati-Zuspiel zu seinem fünften Treffer verwertete (79.). Kurz vor dem Abpfiff kam auch Marcel Hofrath noch zu seinem Torerfolg und machte mit dem 10:0 den Deckel drauf.

   

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