Landespokal: Hansa schlägt Greifswald und rückt ins Halbfinale vor

Wie schon im Vorjahr war der F.C. Hansa Rostock im Viertelfinale des Landespokals beim Greifswalder FC gefordert. Am Ende stand ein souveränen 4:0 zu Buche, sodass Hansa nun im Halbfinale steht und nur noch zwei Siege im DFB-Pokal entfernt ist.

Drei Tore in der ersten Hälfte

Trainer Pavel Dotchev musste seine Mannschaft gegenüber der letzten Ligapartie gegen Unterhaching auf mehreren Positionen umstellen, Willi Evseev sowie Kapitän Oliver Hüsing fielen verletzt aus – ansonsten spielten die Stammelf. Nach anfänglichem Abtasten beider Mannschaften kam Rostock erstmals durch Selcuk Alibaz in den Greifswalder Strafraum, wurde aber vom Verteidiger abgeräumt, Schiedsrichter Scheller ließ weiterspielen (5.). Kurz danach der erste Treffer: Nach einer Flanke aus dem Halbfeld stand Soufian Benyamina genau richtig und schlenzte den Ball über GFC-Keeper Barz hinweg – Traumtor! (8.) Hansa wirkte hellwach, nur drei Minuten später kam Scherff zur nächsten Gelegenheit, setzte den Ball aber am Tor vorbei (11.) Im Verlauf der ersten Hälfte kam Rostock immer wieder zu Chancen, doch auch Greifswald versuchte viel, kam aber nicht durch. Für Hansa ging immer dann etwas, wenn Lukas Scherff und Selcuk Alibaz über die Außen das Tempo anzogen. In der 30. Minute die nächste Großchance, aber Keeper Barz hielt stark gegen Alibaz (30). Kurz vor der Pause dann der Doppelschlag: Erst nach Flanke von Amaury Bischoff, dann nach Flanke von Rankovic brachte Scherff den Ball zweimal in zwei Minuten im Greifswalder Tor unter – Doppelpack! (41./43.)

Hansa bleibt konzentriert und macht den Deckel drauf

Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine, unverändert blieb auch das Spiel: Hansa kontrollierte, Greifswald versuchte zu kontern. Vor allem Scherff machte immer weiter Druck, sein Pass fand allerdings keinen Abnehmer (51.). Für Scherff war dann in der 65. Minute Schluss, für ihn kam Mike Owusu. In der Folge wurde Greifswald aktiver, Bütterich zwang Hansa-Schlussmann Blaswich zu einer Parade (66.). Nach etwa 80 Minuten musste das Spiel unterbrochen werden: Aus dem Zuschauerrang flog Pyrotechnik in Richtung Spielfeld. Es konnte aber weitergespielt werden. In der 83. Minute sorgte der eingewechselte Owusu für den Schlusspunkt: Auf der linken Seite zog er an seinen Gegenspielern vorbei, ging in die Mitte und vollendete eiskalt zum 4:0-Endstand (83.). Im Halbfinale trifft Hansa nun auf Fünftligist Torgelower FC Greif. Der Spieltermin ist noch offen.

   
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