Landespokal: Halle muss zittern; alle Teams weiter

Alle sechs Drittligisten, die am heutigen Samstag in ihren Landespokalen aktiv waren, konnten den Einzug in die nächste Runde verbuchen. Den höchsten Sieg feierte RB Leipzig. Im Achtelfinale setzte sich der Aufsteiger mit 11:0 gegen den Achtligist BSV Gelenau durch. Der andere Aufsteiger, SV Elversberg, gewann mit 2:0 beim Verbandsligisten TuS Steinbach. Der F.C. Hansa Rostock feierte mit einem 3:0-Erfolg beim Torgelower SV Greif den Einzug ins Halbfinale des Lübzer Pils Cups. Der Tabellenführer aus Heidenheim wurde seiner Favoritenrolle gerecht, gewann mit 3:0 gegen den SV Bonlanden und steht nun im Halbfinale des wfv-Pokals. Der SV Wehen Wiesbaden verzichtete auf viele Leistungsträger und setzte sich im hessischen Länderpokal mit 6:2 bei den SF/BG Marburg durch.

 Hallescher FC gewinnt irres Stadtderby

Das mit Abstand spannendste Spiel gab es in Halle zu sehen. Im Stadtduell gewann der HFC gegen den VfL Halle 96 nach Verlängerung mit 1:0. Der HFC hatte die besseren Chancen, ließ diese allerdings ungenutzt. Zuerst kassierte der Gastgebende Fünftligist in Person von Markowitz einen Platzverweis (86.) , ehe auch Patrick Mouaya mit gelb-rot vom Platz musste (87.). Es geschah weiter nichts, beide Teams mussten in die Verlängerung. In der 99 Minute musste Pierre Dominik Becken nach einer Notbremse mit einer roten Karte vom Platz – der HFC nur noch zu neunt. Den erlösenden Treffer erzielte kurz vor Schluss Pierre Merkel (119.). Anschließend sah auch Timo Furuholm nach üertriebenem Torjubel die gelb-rote Karte. Der HFC setzte sich also mit sieben Feldspielern gegen den tapferen Oberligisten durch und steht nun im Viertelfinale.

FOTO: Marcus Bölke

   
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