Landespokal: Braunschweig und Osnabrück ziehen weiter

Mit Eintracht Braunschweig und dem VfL Osnabrück sind am Dienstagabend zwei Drittligisten erfolgreich in den Niedersachsenpokal gestartet. Während die Eintracht ein souveränes 4:1 beim VfB Oldenburg herausschoss, zog Osnabrück durch ein ebenso ungefährdetes 3:0 in Delmenhorst weiter. 

Oldenburg 1:4 Braunschweig: BTSV lässt keine Zweifel aufkommen

In der Liga schloss Braunschweig in den letzten Wochen zur Spitze auf, am Dienstag sollte der Positivtrend auch im Landespokal fortgeführt werden. Mit Regionalligist VfB Oldenburg hatten die Löwen allerdings keine einfache Aufgabe vor der Brust. Das belegte die Anfangsphase des Duells, in der sich die Oldenburger angriffslustig präsentierten. Die Eintracht-Defensive hielt jedoch stand – und auch offensiv ging bald mehr zusammen. Zählbares sprang erstmals in Minute 21 heraus: Spielmacher Martin Kobylanski, der zuvor schon das Aluminium geprüft hatte, kam nach einem Abpraller an die Kugel und legte kurz vor dem Gehäuse quer. Consbruch schob locker ein.

Die Löwen drängten nun auf eine schnelle Vorentscheidung. Ein Ziel, das dank Kapitän Krauße noch vor der Pause erreicht wurde. Zunächst traf Krauße nach einem von May verlängerten Eckball (40.), dann versenkte er die Kugel per Nachschuss aus der Distanz. Görlich hatte im Vorlauf des dritten Tores die Latte getroffen (41.). Mit Wiederbeginn begehrte der Regionalligist durch einen Freistoßtreffer von Brand (48.) zwar nochmals auf, doch ließ sich der BTSV nicht mehr vom Wege abbringen. Auf Vorlage von Yari Otto beseitigte Michael Schultz jegliche Restzweifel (52.). Alles weitere war Formsache, die Blau-Gelben verwalteten das Ergebnis bis zum Schluss. Im Viertelfinale des Wettbewerbs wartet am 15. September mit Borussia Hildesheim ein weiterer Regionalligist auf die Eintracht.

Delmenhorst 0:3 Osnabrück: Bertram-Fehlschuss fällt nicht ins Gewicht

Regionalligist Atlas Delmenhorst bekam das auf zwei Ligasiegen basierende Selbstvertrauen der Osnabrücker von Beginn an zu spüren: Die Elf von Daniel Scherning startete druckvoll und stand auch in der Defensive sicher. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: Bertram spielte einen Pass in den Rückraum, Haas versenkte vom Sechzehnereck (22.). Weitere Chancen ließen die Lila-Weißen aus, sodass es mit dem 1:0 in die Pause ging.

Auch nach Wiederanpfiff boten sich schnell weitere Möglichkeiten auf das 2:0. Die größte hatte Bertram, der nach einem Foul an den Elfmeterpunkt trat – und an Delmenhorst-Keeper Sygo scheiterte (50.). Ins Wanken kam der Drittligist dadurch allerdings nicht. Denn Bertram machte seinen Fehlschuss in der 63. Minute wett, indem er sich auf der Außenbahn gekonnt durchsetzte und im Zentrum Higl fand. Letzterer setzte die Kugel unter die Latte. Die Partie war damit entschieden, trotzdem erhöhte Taffertshofer kurz vor Schluss noch auf 3:0 (81.). Am 15. September kommt es für den VfL im Landespokal-Viertelfinale zum Duell mit dem SV Meppen.

   
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