Kwasniok fordert: "An die absolute Leistungsgrenze gehen"

Mit der Tabellenführung und 22 Punkten aus zehn Spielen (Drittliga-Rekord für einen Aufsteiger) ist der 1. FC Saarbrücken derzeit in aller Munde und trifft am Samstag (14 Uhr) auf Wehen Wiesbaden. Trainer Lukas Kwasniok fordert von seinem Team "an die absolute Leistungsgrenze zu gehen" und kündigt vor der Englischen Woche Rotationen in der Mannschaft an. 

Kwasniok kündigt Rotationen an 

Der Saisonstart für den 1. FC Saarbrücken hätte besser kaum laufen können. Nach zehn Spieltagen hat der Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest bereits 22 Punkte gesammelt und findet sich an der Tabellenspitze wieder, zudem scheint Trainer Lukas Kwasniok das Glück ein wenig gepachtet zu haben und bewies zuletzt sowohl mit seinen Einwechslungen, als auch mit seinen Startaufstellungen ein glückliches Händchen. Beim 2:0 gegen Viktoria Köln am vergangenen Spieltag erhielt beispielsweise Stürmer José Pierre Vunguidica nach zwei Partien auf der Bank mal wieder eine Bewährungschance von Anfang an, machte seine Sache sehr gut und ist laut Kwasniok somit auch wieder eine Option für das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden am Samstag.

Ein paar weitere Glücksgriffe dieser Art dürften den Saarländern keinesfalls schaden, denn im Hinblick auf die Englische Woche mit Spielen gegen Türkgücü München und dem 1. FC Kaiserslautern werden weitere Rotationen nicht zu umgehen sein, wie der 39-jährige Trainer auf der Pressekonferenz vor dem elften Spieltag bereits ankündigte: "Wir denken von Spiel zu Spiel, behalten aber auch die Strapazen im Auge. Maurice Deville und Marin Sverko haben nur einmal mit dem Team trainiert, sind von daher eher nicht die erste Option." Bis auf die verletzten Sebastian Bösel, Minos Gouras und Rasim Bulic stehen Kwasniok aber alle Akteure zur Verfügung.

Jänicke: "Kein besonderes Spiel für mich"

So natürlich auch Routinier Tobias Jänicke, der von 2013 bis 2015 bei Wehen Wiesbaden unter Vertrag stand, das Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Arbeitgeber aber recht emotionslos sieht: "Ich kenne noch einige Leute rund um die Mannschaft, aber frühere Mitspieler sind fast keine mehr da. Von daher ist es kein ganz besonderes Spiel für mich." Dennoch wünscht sich der Mittelfeldspieler natürlich, dass sich seine Mannschaftskollegen auf das Spiel konzentrieren mögen, um die nächsten Punkte im heimischen Ludwigsparkstadion einzufahren: "Es zeichnet uns aus, dass wir in jedem Spiel alles raushauen. Wir verstehen uns auf dem Platz und außerhalb gut und das sieht man auch", ist der 31-Jährige aber bester Dinge, dass das auch gelingen wird.

Sein Coach weist derweil darauf hin, dass der Absteiger auch wegen des großen Umbruchs im Sommer noch nicht sein volles Potential entfalten konnte und hält den SVWW für einen Verein, den man "eindeutig weiter auf dem Zettel haben" müsse. Daher fordert Kwasniok bereits im Vorfeld der Begegnung seine Spieler auf, "an die absolute Leistungsgrenze zu gehen, um etwas Zählbares einzufahren."

   
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