Kurzarbeit: FCK möchte "Quarantäne-Situation" umgehen

Das Coronavirus hat die Drittligisten fest im Griff. Nun hat auch der 1. FC Kaiserslautern auf die Aussetzung des Spielbetriebs reagiert und konkrete Maßnahmen beschlossen. Die FCK-Profis gehen in Kurzarbeit, mit individuellen Trainingsplänen soll ein zu befürchtender Gang in die Quarantäne verhindert werden.

Trainingsbetrieb wird eingestellt

Seit Montag ist klar: Der Spielbetrieb in der 3. Liga wird mindestens bis zum 30. April ausgesetzt. Für die Vereine gilt es nun, einen angemessenen Umgang mit der Situation zu finden. Beim 1. FC Kaiserslautern bedeutet das: Individuelles Training und Kurzarbeit. "Wir werden die nächsten Wochen nicht gemeinsam am Betze trainieren, sondern unsere Spieler individuell belasten. Unsere Spieler haben für die kommenden Wochen einzeln abgestimmte Trainings- und Laufpläne erhalten. Entscheidend ist jetzt, dass wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden", erklärt Sportdirektor Boris Notzon in einer Vereinsmitteilung.

Die Maßnahmen wurden offenbar nach eingehender Analyse der Gesamtsituation getroffen – auch die Entwicklungen bei anderen Klubs spielten eine Rolle. "Die Gesundheit der Spieler hat für uns Vorrang, gerade angesichts der sich zuletzt häufenden Corona-Vorfälle in den Profimannschaften in Deutschland. Wir wollen mit dieser Maßnahme eine eventuelle Quarantäne-Situation umgehen, in der ein individuelles zielgerichtetes Training nicht mehr möglich ist."

"Werden auf Sparflamme laufen"

Die neuen Regelung sind dabei nicht auf die Profimannschaft beschränkt, wie Geschäftsführer Oliver Voigt ausführte: "Wir werden den Betrieb beim FCK aufrecht halten, jedoch auf das Nötigste runterfahren. Wir werden sozusagen auf Sparflamme laufen." Direkt betroffen sind unter anderem die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die ebenfalls in Kurzarbeit gehen, sowie die Jugendabteilung. Auch dem FCK-Nachwuchs wurde eine Trainingspause verordnet.

   
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