Kurzarbeit auch für Hansa-Spieler? Gespräche stehen an

Mit dem 1. FC Magdeburg beantragte bereits der elfte Klub in der 3. Liga Kurzarbeitergeld in der Coronakrise. Auch beim F.C. Hansa Rostock hat die Maßnahme unlängst gegriffen, allerdings nur auf die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle. Nun könnte die Kurzarbeit auch auf die Spieler ausgeweitet werden.

"Mit jedem individuell absprechen"

Während viele Hansa-Mitarbeiter derzeit im Home-Office tätig sind, hält Klubchef Robert Marien im Ostseestadion die Stellung. Auch, weil er dort die Zukunft seines Vereins zu kalkulieren hat. Erwartet werden dementsprechend auch die Spieler aus der Profimannschaft. "Es geht um die Vereinbarungen zur Kurzarbeit, die wir mit jedem einzelnen Spieker individuell absprechen möchten", kündigt Marien in der "Ostsee-Zeitung" voraus. Bislang waren von der Kurzarbeit nur ein "Großteil der Mitarbeiter der Geschäftsstelle" betroffen, in der vergangenen Woche hatte Hansa ein umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet.

Trainingsbetrieb noch nicht erwartet

"Frühestens Mitte April" rechnet Marien mit einer Rückkehr in den Trainingsbetrieb. Deshalb müssen nun etwaige Anträge für Kurzarbeitergeld beim Arbeitsamt eingereicht werden. Wie genau die Vereinbarungen zwischen Verein und Spielern aussehen würde, verriet der Vorstandsvorsitzende nicht. Klar ist, dass der Verein beim Kurzarbeitergeld die Finanzierung des Gehalts seiner Mitarbeiter umschichten kann. Bis zu 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, bei Spielern mit Kindern sogar 67 Prozent, erhalten die Akteure dann von der Agentur für Arbeit. Der Verein kann je nach Modell aber noch aufstocken.

   
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