1. FCK gewinnt "Auswärtsspiel" gegen Jena mit 2:1

Dank eines Doppelpacks von Kühlwetter hat der 1. FC Kaiserslautern in seinem "Auswärtsspiel" im eigenen Stadion gegen den FC Carl Zeiss Jena mit 2:1 gewonnen und sich weiter von den Abstiegsrängen distanziert. Jena zeigte zwar eine gute zweite Hälfte nebst Anschlusstreffer durch Grösch, wurde aber wieder einmal nicht belohnt und wird den Abstieg nicht mehr verhindern können. 

Kühlwetter schnürt Doppelpack

Aufgrund der Corona-Maßnahmen des Freistaats Thüringen musste der FC Carl Zeiss Jena sein "Heimspiel" bei den Roten Teufeln auf dem Betzenberg austragen, wollte nach dem starken 1:1 gegen den MSV Duisburg aber trotz der Umstände auch gegen den 1. FC Kaiserslautern punkten. Jenas Teamchef René Klingbeil brachte dafür Grösch, Kircher, Eckardt, Mickels und Kübler anstelle von Obermair, Rohr, Skenderovic, Günter-Schmidt und Donkor. Die Pfälzer tauschten gegenüber dem 1:1 gegen 1860 München auf vier Positionen und starteten mit Grill (nach Sperre), Nandzik, Ciftci und Bakhat (Startelfdebüt) für Spahic, Hainault, Hercher und Bachmann. 

Und das Team von Boris Schommers erwischte mit dieser Aufstellung einen Start nach Maß: Pick profitierte im Mittelfeld von einem Fehler von Grösch und schickte Kühlwetter auf die Reise. Der Lauterer Stürmer ließ sich die Chance nicht nehmen und stellte mit einem schönen Schlenzer aus rund 15 Metern auf 1:0 für die "Gäste" (6.). Kaiserslautern verhalf der frühe Treffer zu viel Sicherheit, hatte in der Folge alles unter Kontrolle und bekam nach einer halben Stunde und einem regelwidrigen Einsatz von Schau gegen Zuck einen Elfmeter zugesprochen (32.). Kühlwetter wollte es allerdings zu genau machen und setzte den Strafstoß an den linken Pfosten (33.). 

Der Ärger darüber verflog allerdings schnell. Nur eine Minute später traf Kühlwetter aus dem Spiel heraus erneut den Pfosten, haute den Ball dieses Mal aber im Anschluss unter die Torlatte – 2:0 für Kaiserslautern (34.). Jena blieb Offensiv vollkommen blass und hätte gar noch einen weiteren Gegentreffer kassieren können, Torhüter Coppens war bei einem Freistoß von Pick aber noch rechtzeitig zur Stelle und zeigte eine gute Parade (37.). 

Starke zweite FCC-Hälfte reicht nicht

Klingbeil reagierte in der Pause schließlich auf den harmlosen Auftritt seines Teams und wechselte gleich dreimal. Für Fassnacht, Eckert und Schau spielten im zweiten Durchgang Obermair, Günther-Schmidt und Rohr. Die erste große Chance verbuchten dennoch wieder die Lauterer. Pick vernaschte erst Obermair und lief dann auf Coppens zu, nur um im letzten Moment auf Bakhat querzulegen. Allerdings war der zurückgelaufene Mickels zur Stelle und fing das ungenaue Zuspiel noch ab (48.). 

Und so bekam Jena noch einmal die Möglichkeit, ins Spiel zurückzukommen. Nach einer Ecke von Hammann stellte Grösch per Direktabnahme sehenswert auf 1:2 und sorgte wieder für Spannung (54.). Nur wenige Minuten später musste Grill einen Abschluss von Mickels entschärfen, sonst hätte das Schlusslicht gar den Ausgleich erzielt (54.). Und der Keeper des 1. FCK blieb auch in der Folgezeit im Blickpunkt. Zweimal reagierte Grill gegen Günther-Schmidt hervorragend (67. und 82.) und verhinderte somit einen zweiten Treffer der "Gäste", auf der anderen Seite hätte Thiele allerdings auch für die Entscheidung sorgen können, scheiterte aus kurzer Distanz aber an Coppens (79.). 

Und so blieb es letztlich beim 2:1 für Kaiserslautern, wodurch die Roten Teufel als Zwölfter mittlerweile acht Punkte vor den Abstiegsplätzen stehen und am Mittwoch (20.30 Uhr) etwas entspannter in das Heimspiel gegen den MSV Duisburg gehen können. Jena hingegen bleibt abgeschlagenes Schlusslicht und wird mit dem Klassenerhalt bei einem Rückstand von 18 Punkten nichts mehr zu tun haben. Der FCC trifft am Mittwoch (19 Uhr) in Würzburg auf die Kickers.  

   
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