Krawalle nach Hansa-Spiel in Duisburg: Ermittlungen gegen drei Polizisten

Nach den Krawallen im Anschluss an das Spiel zwischen dem MSV Duisburg und Hansa Rostock am 22. Oktober hat die Staatsanwaltschaft Duisburg ein Ermittlungsverfahren eingeleitet – gegen drei Polizisten. Das berichtet die "WAZ".

Körperverletzung im Amt?

Der Tatvorwurf laute Körperverletzung im Amt. Die Bundespolizei habe demnach bereits eingeräumt, dass die drei Beamten "gegebenenfalls unverhältnismäßig gehandelt" hätten. Was war passiert? Bei der Abreise sollen Fans des F.C. Hansa nach Polizeiangaben eine Zug-Notbremse gezogen, Sperrgitter durchbrochen und Steine geworfen haben. Da einige Personen zudem über die Gleise gelaufen seien, musste der Duisburger Hauptbahnhof für knapp 30 Minuten komplett gesperrt werden. Fünf Polizisten wurden verletzt, 22 Fans erhielten eine Anzeige. Bereits unmittelbar nach den Vorfällen hatten einige Augenzeugen den Angaben der Polizei allerdings widersprochen. Demnach seien die Beamten aufgrund eines überharten Eingreifens für die Eskalation verantwortlich gewesen. Dieser Vorwurf scheint sich nun zu bestätigen – die Ermittlungen laufen.

   
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