FCM: Krämer setzt auf "körperlich starke Leute"

Nach der 2:4-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig ist die Angst vor einem Fehlstart in die Saison beim 1. FC Magdeburg nicht zu spüren: Trainer Stefan Krämer geht mit seiner Mannschaft optimistisch in das Ostduell gegen den FSV Zwickau, wenngleich er dort keinen angerührten Beton erwartet.

Bei Bomheuer ist Geduld gefragt

Während Stürmer Anthony Roczen nach seinem Muskelfaserriss möglicherweise am Sonntag wieder zur Option für Magdeburg-Trainer Stefan Krämer werden könnte, gibt die Personalie von Dustin Bomheuer weiterhin Rätsel auf. Dabei wäre ein erfahrender Innenverteidiger nach der Rot-Sperre von Björn Rother mehr denn je gefragt, doch auch Krämer konnte nur im "Trüben fischen", wie er in der Pressekonferenz vor der Partie betonte: "Ich denke, es wird noch drei Wochen dauern, bis wir etwas genaues sagen können. Dann hoffe ich für uns alle, dass wir mit einem Lächeln aus der Arztkabine herauskommen."

Der Neuzugang aus Duisburg wird damit weiterhin ausfallen, die Untersuchungsmethoden erfordern die genannte Zeitspanne. Somit wird Youngster Brian Koglin ins kalte Wasser geworfen, der 22-Jährige hat bislang nur selten Erfahrungen im Profibereich sammeln können. Doch Stefan Krämer vertraut seinen Jungs: "In Zwickau könnten je nach Spielsituation viele körperlich starke Leute gefragt sein."

"Viele Inhalte" in der Trainingswoche

Denn Krämer geht nicht davon aus, dass sie im Ostduell mit dem FSV auf einen Abwehrblock treffen werden: "In Zwickau ist ein heißes Pflaster, da musst du alles reinwerfen. Es ist nicht so, dass die nur ihre eigene Hälfte abschließen." Das Stichwort traf es dann ziemlich auf den Punkt, denn angesichts der heißen Temperaturen äußerte sich der FCM-Coach auch zu seinen Maßnahmen: "Klar war es relativ warm, aber das war es nicht nur in Magdeburg. Von der Trainingsintensität haben wir keine Rücksicht genommen."

Die Aufarbeitung der 2:4-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig lag ohnehin im Fokus, körperlich sieht Krämer seine Mannschaft in einem guten Zustand. Umso mehr konzentrierte sich der Fußballlehrer auf die taktischen Einflüsse. "Taktisch ging es in dieser Woche viel um Absicherung der Ballverluste und Statik der Mannschaft. Wir haben relativ viele Inhalte in die Trainingswoche reingepackt, von mir aus kann es losgehen", war der 52-Jährige positiv gestimmt, dass er mit seiner Mannschaft in Zwickau etwas holen könne. Und auch Vize-Kapitän Timo Perthel fand die richtigen Worte zur abgearbeiteten Niederlage: "Das passiert kein zweites Mal, die Mannschaft ist bereit."

   
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