Krämer: "Klubs, die spielen wollen, suchen nach Lösungen"

Aktuell deutet vieles auf einen Re-Start der 3. Liga am 26. Mai ein – ein Vorgang, der bei manchen besser, bei manchen schlechter ankommt. Uerdingens Trainer Stefan Krämer hat eine deutliche Meinung zu dem Thema.

Uerdingen auf dem Weg in Richtung Re-Start

"Klubs, die spielen wollen, suchen nach Lösungen", erklärt Krämer gegenüber "RP Online". Eine Meinung, die im Verein auf Zustimmung treffen dürfte. In Uerdingen bereite man sich dem Bericht zufolge umfassend auf den Neustart vor: Im Kleingruppentraining befindet sich der KFC seit Ende April, nun soll der nächste Schritt folgen.

Die erste Corona-Testreihe erfolgte demnach am Samstag, Dienstag soll die zweite Kontrolle erfolgen. Mannschaftstraining sei erstmals für Mittwoch angesetzt, soweit die Stadt ihr "Okay" gibt: "Der DFB hat uns ein umfangreiches Hygienekonzept an die Hand gegeben, das wir einhalten müssen. Das ist eminent wichtig", so Geschäftsführer Frank Strüver: "Und falls die Saison am 26. Mai fortgesetzt werden sollte, so begrüßen wir das. Unserer Meinung nach sollen sportliche Wettkämpfe auch sportlich beendet werden und nicht am grünen Tisch."

Streit um Wiederaufnahme

Damit steht der KFC im Streit um den Re-Start auf der einen Seite, während Vereine wie der 1. FC Magdeburg auf der anderen Seite stehen und das aktuelle Vorgehen kritisieren. Den Hauptkritikpunkt stellt dabei die Umsetzbarkeit des Hygienekonzepts vor, das dem entspricht, an das sich auch die ersten beiden Profiligen Deutschlands halten.

In Magdeburg etwa sieht man sich kaum in der Lage, das Konzept einzuhalten: "Wir haben unsere Probleme dem DFB aufgezeigt und arbeiten an einer Lösung, sind aber noch nicht soweit, dass wir das Hygiene-Konzept so umsetzen können, wie es derzeit verlangt wird", hatte FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik gegenüber dem "MDR" zuletzt verdeutlicht: "Das Problem mit dem Hygienekonzept liegt darin, dass es ganz klar für die Erst-und Zweitligisten gestrickt wurde, für die Drittligisten aber viel zu anspruchsvoll ist."

 
  • Joe Leconte

    Wie Krämer sagt: " Wer spielen will, sucht nach Lösungen." Eine Haltung, die man in Sachsen-Anhalt nicht findet. Da springt Haseloff als Erster hervor und erlaubt Treffen von Menschen mit fünf Personen in der Öffentlichkeit, verbietet aber den Trainingsbetrieb bis 27.05.
    Magdeburg und Halle sind für mich aktuell Vereine, die aktuell keine Lösungen für die Wiederaufnahme der Saison finden wollen, sondern kategorisch mit Kosten argumentieren und nur das Ende der Saison herbeisehnen – wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – beim HFC und SCM ? – No way.

  • Trio

    In welchem Stadion wollen die das „Konzept“ denn umsetzen?
    Oder nutzen die das „gebrauchte“ von Fortuna, kann man sich die Kosten doch teilen… solche Arschkriecher! Ekelhaft

    • Joe Leconte

      Hauptsache, Deine Recken haben eine Behausung zum Spielen :D

  • Michael Vogel

    Uerdingen hat ja "zu Hause" eh nur Geisterspiele und zudem einen reichen Russen. Für die interessiert sich doch so gut wie niemand.

    • Joe Leconte

      Das mag stimmen – nur gibt es Clubs wie Magdeburg mit vielen, treuen Fans, deren Obolus und sonstigen Einnahmen nicht ausreichen, dass sich der SCM z.B. einen Hygienebeauftragten leisten kann – Lächerlich. Uerdingen sollte sich mit Geisterspielen auskennen – das ist auch wahr.

  • ChemieWalzer

    Was anderes hätte mich auch gewundert bei dem Verein. Verstand und Vernunft ausschalten und Hauptsache der DFB wird am Ende gebauchpinselt. Auf die Zuschauer kommt es bei Uerdingen sowieso nicht an, die interessieren dort überhaupt keinen.

    #FansSindImFussballRelevant

    • Joe Leconte

      Zuminderst aktuell nehmen sich viele Fans wichtiger als sie sind.
      Welcher Profi-Club lebt zum Teil noch von Zuschauereinnahmen und Merchandising ?
      Das sind aktuell Trinkgelder gegen die TV-Kohle.
      Fans benötigt man maximal für ein wenig Atmo und in einigen Stadien für die Choreographie.

      • ChemieWalzer

        Die TV-Kohle wird ja auch nicht aus dem Nichts generiert. Die gibt es auch bloß weil sich Fans das Fussball Spiel anschauen wollen, so ist es ja nicht. Ohne Fans kein Geldfluss, mal abgesehen von den Sponsoren, die entweder Sponsor aus Leidenschaft zum Verein sind oder weil sie Werbung machen wollen (Werbung die sich die Fans ansehen).

        Fans sind und bleiben die einzigen, die den Fussball tragen.

      • Joe Leconte

        Mag sein, Fans tragen unterschwellig einen Verein – sie werden ihn aber nie steuern und auch nicht signifikant beeinflussen können – je hochklassiger der Verein, desto weiniger Einfluss haben "Fans" – Fans sind Mittel zum Zweck.

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