Kölns Unentschieden: "Können mit dem Punkt zufrieden sein"

Viktoria Köln hat im Aufsteigerduell gegen Waldhof Mannheim ein 2:2 (2:2) erreicht und vermied es somit, mit zwei Niederlagen in Folge in die Länderspielpause zu gehen.

Anfangsphase verschlafen

Nachdem es in der vergangenen Woche beim 0:4 gegen den FSV Zwickau die erste dicke Pleite in der 3. Liga setzte, merkte man den Kölnern die Verunsicherung an. Bereits nach 17 Minuten lagen die Gastgeber durch Tore von Max Christiansen (14.) und Marcel Seegert (17.) mit 0:2 zurück.

Doch Köln steckte nicht auf und arbeitete sich zurück in die Partie. Nach einem Doppelschlag durch Albert Bunjaku (40.) und Simon Handle (42.) konnte die Viktoria den Rückstand gar noch vor der Pause egalisieren, sodass es im zweiten Durchgang bei Null los ging. Dabei hatten beide Mannschaften vor allem in der Schlussphase Glück, nicht noch den Knock-Out zu kassieren. Erst war es Handle, der an der Strafraumkante Maß nahm und den Ball nur knapp neben den Knick schlenzte (81.). Dann sorgte Mannheims Arianit Ferati für Aufregung. Nach einem Traumpass von Christiansen lief Ferati völlig frei auf Köln-Keeper Sebastian Patzler zu, wollte es dann aber wohl zu genau machen und setzte den Ball neben den rechten Pfosten (87.). Glück für Köln, das somit der zweiten Niederlage in Serie gerade noch so entweichen konnten.

Dotchev lobt Moral seiner Mannschaft

Am Ende konnte man in Köln mit dem Punkt also zufrieden sein. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Mannschaft von Pavel Dotchev nach dem frühen Rückstand nicht vollends auseinanderbrach, sondern so stark zurückkam. Das sprach auch der Trainer nach dem Spiel so an: "Es war beeindruckend, wie sich die Mannschaft erholt hat und wir angefangen haben, immer mehr vom Spiel zu haben. Für mich war es dann wichtig, dass wir vor der Pause noch ein Tor erzielen, dann haben wir sogar zwei gemacht."

Hierbei war es Dotchev jedoch wichtig, dass die Mannschaft das nicht zu sehr euphorisierte: "Ich musste in der Halbzeit die Euphorie etwas bremsen und daran erinnern, dass wir wieder eine strukturierte Defensive haben müssen." Und so war der 54-Jährige auch aufgrund der turbulenten Schlussphase zufrieden mit der Punkteteilung: "Wir können damit zufrieden sein. Es wäre viel zu schön gewesen, wenn wir kurz vor Schluss noch ein Tor gemacht und mit 3:2 gewonnen hätten. Ich kann damit gut leben und freue mich für die Mannschaft, dass sie sich für den Aufwand so belohnt hat."

Stadtduell gegen den FC

Somit geht die Viktoria als Tabellensiebter mit 18 Punkten in die Länderspielpause. Danach geht es am Montag (21.10., 19 Uhr) in der Liga beim SV Meppen weiter. Zuvor wartet jedoch in der Pause noch ein Highlight auf Dotchev-Elf. Am kommenden Donnerstag (18 Uhr) kommt es im Sportpark Höhenberg zum Stadtduell mit dem großen Nachbarn, dem 1. FC Köln. Für die Fußballfans in Köln sicher ein Pflichttermin, der die Wartezeit auf das nächste Ligaspiel etwas versüßen kann.

   
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