Köllner will ausloten, "ob es eine gemeinsame Zukunft gibt"

Vertraglich ist Michael Köllner noch bis 2023 an den TSV 1860 München gebunden. Ob er das Arbeitspapier allerdings erfüllen wird, ließ er zuletzt offen. Und auch am Sonntag äußerte er sich am Rande der Partie in Duisburg nur vage.

Gespräche laufen

Ob das T-Shirt, das Köllner während der Partie trug, mit dem Schriftzug "Einmal Löwen, immer Löwe" bewusst gewählt war, um die Bereitschaft zu einem Verbleib anzudeuten? Noch sieht der 52-Jährige offenbar Rede- und Handlungsbedarf, wie er vor der Partie bei "MagentaSport" sagte. "Am Ende gibt es ja einen Vertrag, der ist unterschrieben." Dennoch sei es "legitim", die Saison zu analysieren. Angesichts von 55 Zählern aus 33 Partien und Tabellenplatz 4 spielen die Löwen wahrlich keine schlechte Runde. "Wir haben in der Saison mehr richtig als falsch gemacht", meinte auch Köllner. Die Tatsache, dass der Aufstieg erneut verpasste wurde, trübt das Bild allerdings etwas.

In den Gesprächen gehe es nun darum, "auszuloten, ob es eine gemeinsame Zukunft gibt. Am Ende muss die Zukunft ja immer was Gutes sein", so der Löwen-Coach. Wenn beide Seiten das Gefühl haben, dass es eine gute Zukunft ist, "dann steht dem sicher nichts im Wege". Wann eine Entscheidung fällt, ist noch offen. Präsident Robert Reisinger hatte zuletzt durchblicken lassen, mit Köllner in die neue Saison gehen zu wollen.

   

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