Kleine: "Werden die Qualität haben, um die Liga zu halten"

Seit Dienstag ist klar, dass Thomas Kleine der neue Trainer der SpVgg Bayreuth ist und Timo Rost beerbt, der zum künftigen Ligakonkurrenten FC Erzgebirge Aue gewechselt war. Bei seiner Vorstellung betonte Kleine, dass er den Spielstil des Teams beibehalten möchte und erklärte, wie er als Trainer tickt.

Von den Qualitäten überzeugt

"Ich bin voller Tatendrang, und die Vorfreude ist riesig. Ich bin überzeugt, dass wir die Qualität haben werden, um die Liga zu halten", wird der 44-Jährige, für den es die erste Station im Profifußball ist, vom "Kurier" zitiert. Große Änderungen im Spielstil der Aufsteigermannschaft möchte er nicht vornehmen. Man müsse an dem ansetzen, "was die Mannschaft stark gemacht hat", so Kleine. Da passt es gut, dass ein Umbruch im Kader ausbleiben wird. 20 Spieler haben einen Vertrag für die kommende Saison. Die beste Defensive der Regionalliga (39 Gegentore in 38 Spielen) und die zweitbeste Offensive (103 Tore) bleiben also weitestgehend zusammen.

Jörg Schmalfuß, der neue Geschäftsführer, sprach von einer "goldenen Entscheidung", Kleine verpflichtet zu haben. "Vom ersten Gespräch an haben wir gemerkt, dass es passt, menschlich eine coole Ebene da ist. Wir wollen gemeinsam den Profifußball in Bayreuth halten. Es wird die eine oder andere Stresssituation geben, die wir gemeinsam meistern", so der 36-Jährige, der zuvor Vorstandsvorsitzender beim FC Eintracht Bamberg war.

Eine "sehr gute Entwicklung"

Kleine, während seiner Zeit als Co-Trainer bei Fortuna Düsseldorf (Oktober 2017 bis Januar 2022) unter anderem unter Friedhelm Funkel aktiv, habe "schon eine sehr deutliche Ansprache, und beim Training und Spiel kommen die Emotionen hoch, es muss aber nicht schreiend sein". Ehrgeizig und diszipliniert an die Aufgabe heranzugehen verbinde Verein und Trainer zusätzlich, erklärte Kleine. "Hier ist in den letzten Jahren tolle Arbeit geleistet worden, und der Verein hat eine sehr gute Entwicklung genommen."

Aus seiner Zeit als Spieler (Leverkusen, Fürth, Hannover und Gladbach) und später Co-Trainer in Fürth kennt er mit Johannes Golla, Stefan Maderer, Kapitän Benedikt Kirsch, Tim Danhof und Daniel Steininger bereits einige jetzige SpVgg-Kicker. Bei den Transfers, die noch kommen werden, müsse der Blick vor allem auf den Charakter der Spieler gehen: "Wir wollen den Zusammenhalt mit in die 3. Liga nehmen und eine unangenehme Mannschaft werden", forderte Kleine, dessen Vertrag zunächst für ein Jahr Gültigkeit besitzt. Dafür müssen auch die Leistungsträger gehalten werden. Schmalfuß betonte, alles in meiner Macht Stehende zu tun, um das möglich zu machen.

   
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