KFC wird wohl auf Widerspruch gegen Punktabzug verzichten

Noch bis zum kommenden Freitag hat der KFC Uerdingen Zeit, Widerspruch gegen den am Freitag verhängten Abzug von drei Punkten einzulegen. Doch wie die "Rheinischen Post" berichtet, wird der KFC darauf wohl verzichten.

Abzug einkalkuliert

Offiziell sei das zwar noch nicht, allerdings habe man den Punktverlust schon seit Wochen einkalkuliert, schreibt das Blatt. Denn bereits mit der am 21. Januar beantragten Insolvenz war klar, dass der DFB dem KFC gemäß Paragraph 6 Nummer 6b der Spielordnung drei Punkte abziehen wird. Normalerweise geht die Anmeldung einer Insolvenz mit einem Abzug von neun Punkten einher, aufgrund der Corona-Pandemie gelten derzeit aber Sonderregelungen.

Seit Freitag ist der Punktabzug offiziell beschlossen, statt der erspielten 27 Zählern steht die Elf von Trainer Stefan Krämer nun bei 24 Punkten. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur noch drei Zähler, allerdings haben die Krefelder noch vier Nachholspiele in der Hinterhand. Insgesamt stehen bis Ende Mai noch 18 Partien an, in denen Uerdingen die nötigen Punkte für den sportlichen Klassenerhalt sammeln will.

Insolvenzverwalter will Planungssicherheit

Für die finanzielle Zukunft des Vereins, der seine Heimspiele bis zum Saisonende in Lotte austragen wird, erwartet Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth nun klare Zusagen vom neuen Investor – denn noch sei die finanzielle Basis für die kommenden Wochen nicht geschaffen. Spätestens bis Mitte dieser Woche "benötigen wir hier Planungssicherheit, um den Geschäfts- und Spielbetrieb des KFC Uerdingen aufrechterhalten zu können", hieß es am Freitag.

Derweil wird Innenverteidiger Edvinas Girdvainis nach einer Innenband-Verletzung rund sechs Wochen lang nicht zur Verfügung stehen. In der bisherigen Saison kam der 28-Jährige 13 Mal zum Einsatz und gehörte dabei jeweils zur Startelf.

   
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