KFC senkt Ticketpreise und ändert Stadionaufteilung

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© imago/Horstmüller

Der Zuschauerandrang beim KFC Uerdingen war zuletzt alles andere als überwältigend. Trotz des durchaus erfolgreichen Auftretens der Mannschaft zeigt die Tendenz bei den Besucherzahlen nach unten. Diese Entwicklung dürfte der Hauptgrund für die nun verkündete Umstrukturierung der Stadionaufteilung sowie die Senkung der Ticketpreise sein.

"Effizientere Wege, geballtere Stimmung"

Beim nächsten Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte (27. Oktober) wird die Fans des KFC Uerdingen ein verändertes Bild erwarten: So gaben die Krefelder am Freitag eine Umstrukturierung der Aufteilung in der Duisburger "Schauinsland Reisen-Arena" bekannt. Grundsätzlich wird sich der Ticketverkauf für den Heimbereich nun auf die Haupttribüne auf der Westseite des Stadions beschränken. Als Fanbereiche sind infolge dessen zukünftig die Blöcke 6,7 und 8 vorgesehen (bisher 11, 12 und 13). Im Oberrang werden nun die Blöcke 3, 4, 5 sowie im Bedarfsfall auch 1 und 2 geöffnet sein.

TV-Kameras wechseln Standort

Doch damit nicht genug: Auch die Kameras für Live-Übertragungen ändern ihren Standort und wechseln auf die ehemalige Heim-Tribüne. Zweck dieser Maßnahme dürfte folgender sein: Mit dem Umzug der Fans auf die gegenüberliegende Tribüne soll das Stadion im TV-Bild voller wirken. Oder wie es der Verein ausdrückt: "Effizientere Wege, geballtere Stimmung und einfachere Preise". Der KFC reagiert also auf die zuletzt sinkenden Zuschauerzahlen. Im ligaweiten Vergleich liegt Uerdingen mit durchschnittlich 3.810 Besuchern nur auf dem viertletzten Rang – obwohl die Mannschaft sportlich einen hervorragenden zweiten Platz belegt. Schon Ende August hatte sich Investor und Präsident Mikhail Ponomarev mit den Zuschauerzahlen nicht zufrieden gezeigt.

Ticketpreise sinken

Allerdings soll nicht nur die Wirkung des Stadionbilds verbessert werden. Auch in der Realität sollen die Zuschauerzahlen wieder steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, ruft der KFC zukünftig niedrigere Ticketpreise auf. Für die teuerste Sitzplatzkarte etwa müssen Anhänger nur noch 26 statt 34 Euro hinblättern. Im Zuge der Änderungen kommt auf einige Stadiongänger jedoch auch ein zusätzlicher Aufwand zu: Alle betroffenen Dauerkarteninhaber müssen ihr aktuelles Saisonticket nun gegen ein neues umtauschen. Als kleines Dankeschön erhalten alle Dauerkarten-Inhaber, die ihre Karte vor dem Spiel am 27. Oktober umtauschen, aber zwei Freikarten für die Partie gegen die Sportfreunde Lotte.

   
  • SCP Uwe

    Ich kenne den Verein schon seid Ende der siebziger Jahre damals noch in der zweiten Bundesliga Nord.Die waren schon damals froh wann sie mal 4000 Zuschauer im Stadion hatten.

  • Svenja

    Kann die russische Heuschrecke doch bestimmt noch ein paar Fans kaufen, damit es voller aussieht.

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