KFC offenbar vor Verpflichtung von Marvin Pourié

Kurz vor dem Start des Restrunde wird der KFC Uerdingen offenbar im Sturm nachlegen und sich mit Marvin Pourié vom Karlsruher SC verstärken. Laut der "Westdeutschen Zeitung" sollen die Verhandlungen vor dem Abschluss stehen, demnach sind nur noch Details zu klären.

Wechsel nach Osnabrück abgeblockt

Das Pourié beim KFC auf der Liste steht, war bereits in der vergangenen Woche bekannt geworden. Seitdem scheint es konkreter geworden zu sein, sodass der Transfer nun offenbar unmittelbar bevorsteht. Gegenüber den "Badischen Neusten Nachrichten" hält sich der Angreifer zu einem möglichen Wechsel nach Krefeld noch bedeckt: "Im Fußball muss man auch immer die Chance nutzen, die sich gerade ergibt. Es ehrt mich, dass Vereine anfragen. Richtig ist, dass mein Berater und Oliver Kreuzer nach Lösungen suchen, schauen, was die beste Konstellation ist."

Mit dem VfL Osnabrück soll zuletzt auch ein Zweitligist an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein, allerdings schob KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer dem Wechsel zu einem direkten Liga-Konkurrenten offenbar einen Riegel vor, wie die "BNN" berichten. 

22 Tore in der letzten Saison

Mit Pourié würde sich der KFC den Torschützenkönig der vergangenen Drittliga-Saison sichern. 22 Mal netzte der 29-Jährige ein, hinzukamen sechs Vorlagen. Im Sommer verlängerte er seinen Vertrag bis 2022 und war zunächst gesetzt, verlor seinen Stammplatz dann jedoch an Philipp Hofmann. So bringt es Pourié in der laufenden Serie zwar immerhin auf 16 Spiele, allerdings stehen nur zwei Tore in seiner Bilanz.

Weil er um weiteren Einsatzzeiten fürchtete, bat der 29-Jährige die KSC-Verantwortlichen um Auflösung seines Vertrages. Seitdem ist er außen vor, trainierte zuletzt separat und kam auch in den Testspielen nicht zum Einsatz. Beim KFC dürfte er künftig mit Tom Boere eine Doppelspitze bilden. Zudem könnte er Osayamen Osawe ersetzen, der sich in einem internen Trainingsspiel verletzt hat. Ob der Transfer auf Leihbasis über die Bühne geht, oder der Angreifer fest wird, das ist noch nicht bekannt. Klar ist nur: Über das nötige Kleingeld, um Pouriés Gehalt zu stemmen, verfügt der KFC auf jeden Fall. In Karlsruhe soll der Angreifer zu den Top-Verdienern gehören.

   
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