Kevin Pannewitz gewinnt TV-Show "Kampf der Realitystars"

"Ich weiß, dass ich kein Reality-Star bin und es auch nie sein werde", sagte Ex-Drittliga-Spieler Kevin Pannewitz vor einigen Wochen im Interview mit liga3-online.de. Jetzt ist er es durchaus überraschend doch. Der 28-Jährige hat die TV-Show "Kampf der Realitystars" bei RTL2 gewonnen – und sich ein Preisgeld von 50.000 Euro gesichert.

14 Punkte im Finale

Acht Wochen lang lebte Pannewitz zusammen mit anderen "Realitystars" wie Georgina Fleur, Willi Herren und Jürgen Milski in einfachen Verhältnissen im thailändischen Strandparadies Phuket – gedreht wurde bereits ab Mitte Februar. Dort kämpften die TV-Sternchen in Wettkämpfen um Luxusartikel wie Wasser, ein Bett oder einen Kleiderschrank. Im Verlauf jeder Folge stießen weitere Kandidaten hinzu. Die Nachrücker hatten bei der "Stunde der Wahrheit" die Macht, zwei der vor ihnen eingezogenen Kandidaten aus der Sendung zu wählen und sind selbst bei ihrer ersten "Stunde der Wahrheit" vor einer Abwahl geschützt. Pannewitz kam zusammen mit Krümel (Marion Pfaff) als letzter Kandidat erst in Folge 6 hinzu, blieb bis zum Ende und schaffte es mit Sam Dylan, Georgina Fleur, Kate Merlan, Melissa Damilia und Willi Herren ins Halbfinale.

Im ersten Spiel mussten Quizfragen beantwortet werden, danach war Tortenstapeln an der Reihe – mit Pannewitz als Sieger. Nach der finalen "Stunde der Wahrheit" blieben nur noch Sam Dylan, Melissa Damilia, Kate Merlan und Pannewitz übrig. In der entscheidenden Challenge musste die Kandidaten VIP-Bändchen aus einer mehrstöckigen Torte holen (ohne Hände), Reality-Quizfragen beantworten und mit Champagnerkorken auf Gummienten schießen. Während Damilia fünf Punkte holte, Merlan bei acht Zähler landete und Dylan zehn Punkte einfuhr, sammelte Pannewitz 14 Zähler – und krönte sich damit zum Sieger. 

"Einfach drauf geballert"

Eine Tatsache, die den Ex-Drittliga-Spieler sichtlich überraschte: "Ich habe gewonnen! Was ist los? Mit vierzehn Punkten, der Zweite hatte zehn Punkte, anscheinend habe ich einfach überzeugt. Ich kann es gar nicht glauben! Ich habe einfach das gemacht, was ich für richtig gehalten habe, einfach drauf losgeschossen und geballert. So unglaublich, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich würde mich jetzt am liebsten an den Strand setzen, mir eine Jackie-Cola machen und einfach nur runterkommen, weil so viel passiert ist." Der 28-Jährige erhielt eine goldene Trophäe und einen Scheck über 50.000 Euro. Was er mit dem Geld machen will? "Erst mal was Gutes essen". Den Rest will er seiner Frau geben. "Ich hätte ja mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass ich alle platt mache", meinte der gebürtige Berliner.

Ob Pannewitz nun nochmal einen Anlauf in Richtung Profi-Comeback unternimmt? "In einem guten Fitnesszustand bin ich definitiv gut genug für die 3. Liga und ich verbessere jede Mannschaft", sagte er Mitte Juli selbstbewusst. Derzeit spielt Pannewitz für den Berliner Achtligisten FC Amed. Und falls es für eine Rückkehr in den Profifußball doch nicht mehr reichen sollte, bleibt vielleicht doch eine Karriere als Reality-Star. "Ich komme gerne jederzeit wieder und gewinne das Ding", kündigte Pannewitz bereits an.

   

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