Kein Sieger im Kellerduell: FCM und SVM trennen sich 0:0

Das Abstiegsduell zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem SV Meppen am Freitagabend ließ nur wenig Spannung aufkommen und endete mit einer leistungsgerechten Nullnummer. Die beste Möglichkeit der Partie hatte noch Rene Guder kurz vor Schluss, scheiterte im Eins-gegen-eins an Morten Behrens und vergab so die möglichen drei Punkte für den SVM, der die Rote Laterne dennoch erst einmal an den MSV Duisburg weiterreichen konnte. 

Viel Leerlauf im ersten Durchgang

Für den 1. FC Magdeburg begannen mit der Freitagabendpartie gegen den SV Meppen die Wochen der Wahrheit, in denen die Blau-Weißen auf fünf ihrer direkten Konkurrenten im Abstiegskampf treffen werden. Gegen das Schlusslicht aus dem Emsland tauschte Trainer Thomas Hoßmang gegenüber dem 1:0 beim FSV Zwickau auf zwei Positionen und ersetzte Sliskovic (Muskelverletzung) und Conteh (Bank) durch Malachowski und Bertram. Für Letzteren war es der erste Startelfeinsatz seit seiner Suspendierung Ende Oktober und der am 10. November folgenden Begnadigung. Meppen, beim 2:0 gegen den FC Ingolstadt mit einer überzeugenden Leistung, bot hingegen keine Veränderungen in der Startelf auf.

Die Gäste schienen mit ihrer Taktik zunächst besser zu fahren und setzten gegen Magdeburg mehrere kleine Nadelstiche in der Anfangsphase, bei einem vermeintlichen frühen Treffer von Tankulic stand Vorbereiter Düker allerdings im Abseits (4.). Kurz darauf hätte Tankulic dann auch sein erstes reguläres Tor der Partie erzielen können, schlug nach starker Vorlage von Guder aber ein Luftloch (9.). Die Magdeburger hatten in der Folge zwar immer längere Ballbesitzphasen, wirklich gefährlich wurde es vor dem Meppener Tor aber selten. Nur Routinier Beck tauchte zweimal aussichtsreich im Gästestrafraum auf, beim ersten Mal fand seine Ablage an den zweiten Pfosten aber keinen Abnehmer (30.) und beim zweiten Mal scheiterte der Offensivmann damit, eine Flanke von Burger mit der Hacke aufs Tor zu bringen (43.).

Guder vergibt die Siegchance für die Gäste 

Der zweite Spielabschnitt begann zunächst ohne Veränderungen, dafür aber mit einem Torabschluss der Gäste. Guder brachte den Ball aus guter Position aber genau auf FCM-Keeper Behrens (52.). Nicht viel besser machte es ein paar Minuten später Tankulic, der sich zwar im gegnerischen Strafraum zunächst fein um seinen Gegenspieler herumdrehte, dann aber viel zu hoch zielte und das Tor um ein paar Meter verfehlte (67.). Bei den Magdeburgern machte es Ernst Tankulic nach und haute den Ball nach einem Bertram-Freistoß aus 16 Metern in die Wolken (73.). Ansonsten fand das Spiel größtenteils nur im Mittelfeld statt und ließ die ganz große Spannung vermissen. Guder hätte das zehn Minuten vor Schluss nachhaltig noch ändern können, scheiterte nach einem Tempogegenstoß aber im Eins-gegen-eins an Behrens (80.), sodass es letztlich bei der Nullnummer blieb.

Magdeburg kann durch das Unentschieden zumindest kurzzeitig die Abstiegsplätze verlassen und trifft am kommenden Samstag (14 Uhr) auswärts auf den VfB Lübeck. Der SV Meppen gibt die Rote Laterne zumindest über Nacht an den MSV Duisburg ab und bestreitet am Dienstag (19 Uhr) zu Hause gegen den SV Waldhof Mannheim eines seiner drei Nachholspiele.

   
  • Nikita

    Wenn man sich Freitagabend hinreißen lässt Magdeburg gegen Meppen zu gucken, weil es das einzige Spiel ist…

    • Block 9

      … wurde man mit einem langweiligen Spiel bitter enttäuscht.

  • Ralph

    Wieder ein Schritt nach vorn auf unserem Entwicklungsweg.
    Die Frage ist nur, wo führt dieser hin. Wenn nicht gehandelt wird, sollte die Frage beantwortet sein.

  • ChristianMD

    Für Profifußball war das heute nicht schlecht. Wer mehr sehen will, muss schon Altherrenfußball mit Rollator schauen.

  • DM von 1907

    Meppen war im Spielaufbau besser und hatte auch die klareren Torchancen. Beide Mannschaften hatten gemeinsam, dass sie das Toreschießen nicht hinbekamen. Der eine Punkt hilft Meppen mehr, da sie noch drei Nachholspiele haben und überraschend gut aus der Quarantäne gekommen sind.

  • immerblauweiß

    Ich frage mich wielange noch dieser Schlafwagennfußball gespielt wird.Wenn wir am Ende so 38 Punkte haben können wir froh sein. Aber wir haben ja schön gespielt (Trainer) ,zwar ohne eine Idee nach vor. Und das Paßspiel ist auch das absolut letzte.

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