Karriereende als Spieler: Compper nun Co-Trainer in Duisburg

Sein Vertrag als Spieler wäre noch ein Jahr gültig gewesen, doch Marvin Compper beendet seine aktive Karriere – und steigt als Co-Trainer beim MSV Duisburg direkt weiter ein.

"Aktiver Schritt"

"Ich bin Ivo Grlic, Torsten Lieberknecht und dem MSV sehr dankbar, diese ersten Schritte als Trainer hier gehen zu dürfen. Ich freue mich, mich mit meiner Expertise und meinem Wissen einbringen zu können", zeigt sich Marvin Compper glücklich fortan – statt auf – neben dem Platz aktiv werden zu dürfen. Seine Laufbahn als aktiver Spieler ist damit jedoch beendet. Doch Wehmut verspürt der 35-Jährige keine: "Der Schritt jetzt ist ein aktiver Schritt, und deshalb ist es eine gute Entscheidung für mich." Zwar "machen die Knochen nicht mehr mit", doch trotzdem sei er dankbar für das, was er als Spieler erleben durfte. So blickt Compper auf beinahe 200 Erstligaspiele, 70 Zweitligaspiele und 25 Einsätze in der vergangenen Saison in der 3. Liga für den MSV zurück. Ein möglicher Ersatz wurde mit "Wunschspieler" Dominic Volker bereits verpflichtet.

"Win-Win-Situation"

Die Freude ist aber nicht nur dem ehemaligen deutschen Nationalspieler exklusiv, sondern auch die Verantwortlichen empfinden ähnlich: "Mit seinem hochintelligenten, analytischen Denken wird Marvin ein absoluter Gewinn für uns", lobt MSV-Sportdirektor Ivo Grlic, der sich sicher ist, dass der ehemalige Abwehr-Leader seinen Weg gehen werde. Auch Trainer Lieberknecht, dessen Team Compper ab sofort verstärkt, gibt an, dass er seinen ehemaligen Schützling als Spieler wie als Menschen schätzen gelernt habe. "Eine Win-Win-Situation, auf die ich mich freue!“, blickt Lieberknecht freudig auf die künftige Zusammenarbeit. Ob Compper einen solch bleibenden Eindruck wie auf dem Feld hinterlassen kann, wird sich dabei zeigen.

   
  • Halleball

    Sein Durchsetzungsvermögen, dass Marvin auf den Plätzen an den Tag legte, wird ihn auch als Coach voran bringen. Bin, mir sicher, dass wir ihn in nicht allzu ferner Zukunft eine Mannschaft übernehmen sehen.

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