Karlsruher SC: Mobile Tribünen während des Stadion-Neubaus

Das Wildparkstadion, Heimstätte des Karlsruher SC, soll nächstes Jahr komplett neugebaut werden. Erdwälle auf dem Stadiongelände, die noch aus dem zweiten Weltkrieg stammen, bringen nun den Bauplan ins Stocken. Dies hat auch eine Verringerung der Stadionkapazität zur Folge.

Erdwälle erfordern Vorarbeit

Einem Bericht von "Stadionwelt" zufolge, war den Bauherren bewusst, dass die Erdwälle Komplikationen mit sich bringen würden, allerdings erwiesen die sich nun größer als zuvor angenommen: Dadurch ändert sich nicht nur der Bauablauf, auch neun Millionen Euro Mehrkosten entstehen.

Die Wälle sollen nun schon im Oktober 2018 komplett abgerissen und, soweit möglich, für den Neubau wiederverwendet werden. Insgesamt wird die Vorabmaßnahme (offizieller Baubeginn des Neubaus ist November 2019) etwa zwölf Monate dauern.

Spielbetrieb wird fortgesetzt, Kapazität begrenzt

Der Spielbetrieb im Wildparkstadion soll auch während der Erdwall-Arbeiten aufrecht erhalten werden. Gleichzeitig werden allerdings auch die Tribünen zurückgebaut: Zuerst die Nord, danach die Süd- und schließlich die Gegentribüne. Um es Zuschauern weiter zu ermöglichen, den KSC vor Ort zu unterstützen, werden mobile Tribünen errichtet: Bis März 2019 soll für die Heimfans auf der Nordseite eine mobile Stehplatz-Tribüne für rund 5.000 Zuschauer errichtet. Im August folgt eine ebensolche Tribüne auf der Südseite errichtet, die rund 4.200 Gäste- und neutrale Fans fassen soll. Während der Bauphase passen so 15.400 Zuschauer in das Wildparkstadion (normalerweise 26.699).

Gehen die Vorarbeiten ohne Verzögerungen vonstatten, kann im November 2019 der eigentliche Umbau starten. Die planmäßige Eröffnung des Stadions ist für 2021 angesetzt.

   
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