Karlsruher SC: Keine Diskussion um Trainer Markus Kauczinski

Der Karlsruher SC wurde vor der Saison von den Managern der Drittligisten in einer Umfrage von liga3-online.de als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga auserkoren. Auch der KSC selbst ist mit dem Ziel direkter Wiederaufstieg in die neue Spielzeit gestartet. Nach 13 Spieltagen hat der ehemalige Bundesligist allerdings nur 16 Zähler auf dem Konto und befindet sich in der Tabelle lediglich auf Rang zwölf – bis zum ersten Aufstiegsplatz sind es ganze elf Zähler. Aufgeben will man beim KSC aber nicht. "Wir versuchen alles, wir glauben an die Mannschaft, sie hat Potenzial", so Manager Oliver Kreuzer gegenüber der "dpa". Der 46-Jährige ist sich auch sicher, dass Trainer Markus Kauczinski nach wie vor der richtige Mann für den Posten ist.

"Irgendwas ist in den letzten fünf Jahren passiert"

Man würde Kauczinski ja keinen Zweijahresvertrag geben, "um jetzt nach 13 Spieltagen irgendwelche Diskussionen zu führen", betont der Manager im Gespräch mit der "dpa". Kreuzer setzt auf eine langfristige Entwicklung, die zur Not auch bis in die kommende Spielzeit dauern könne. Noch vor drei Jahren spielten die Karlsruher in der 1. Bundesliga. Danach ging es nach drei Spielzeiten in der zweiten runter bis in die 3. Liga. "Irgendwas ist in den letzten fünf Jahren passiert, warum wir heute da stehen, wo wir stehen", erklärt Kreuzer. Den Niedergang könne man nicht so schnell aufarbeiten. Die nächste Chance, um dem angepeilten Ziel vom Wiederaufstieg doch wieder ein wenig näher kommen zu können, bietet sich dem KSC beim morgigen Nachholspiel gegen die Stuttgarter Kickers.

FOTO: FU Sportfotografie

   

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