FCK: Merk-Team will mit fünf Personen kandidieren

Vor rund zwei Wochen hatte sich ein Team um den früheren Weltschiedsrichter Markus Merk als Alternative für den Aufsichtsrat beim 1. FC Kaiserslautern ins Gespräch gebracht, nun hat sich die Gruppe öffentlich zu Wort gemeldet.

Wirtschaftsanwalt komplettiert Team

Es sind turbulente Zeiten, die die Roten Teufel derzeit durchlegen. Innerhalb von zehn Tagen ist der komplette Aufsichtsrat zurückgetreten, die Mitgliederversammlung musste verschoben werden. Auf dieser wird es nun zu einer Nach- bzw. Neuwahl des Gremiums kommen. Besetzt werden könnten die Posten durch den früheren Weltschiedsrichter Markus Merk, Ex-FCK-Profi Martin Wagner, der ehemaligen FCK-Vorstand Rainer Keßler und Martin Weimer (langjähriger Vorstand beim SC Freiburg). Diese Gruppe hatte sich bereits vor rund zwei Wochen ins Gespräch gebracht, am Freitag gab sie eine Erklärung ab. Darin heißt es, dass mit Prof. Dr. Jörg E. Wilhelm ein Wirtschaftsanwalt das Team komplettiert.

Vier-Säulen-Modell im Fokus

Gemeinsam will das Quintett nun für den Aufsichtsrat kandidieren: "Wenn es uns gelingt, alle verfügbaren Kräfte auf einen gemeinsamen Nenner zu vereinen und die Energie des Vereins, der Mitglieder und Fans zu bündeln, sehen wir eine sehr gute Chance den 1. FC Kaiserslautern in eine positive Zukunft zu führen", heißt es in der Erklärung. Darüber hinaus sei es unumgänglich, die notwendige außerordentliche Jahreshauptversammlung "kurzfristig einzuberufen, um die Voraussetzungen für Stabilität zu schaffen." Als Termin schlägt das Merk-Team den spielfreien 17. November vor. Sollte das Quintett gewählt werden, soll an der Umsetzung des sogenannten "Vier-Säulen-Modells" gearbeitet werden. Mit Flavio Becca soll ebenfalls das Gespräch gesucht werden. Offen ist noch, ob das komplette Gremium neugewählt wird (für drei Jahre), oder die frei freien Plätzen per Nachwahl (für ein Jahr) vergeben werden. Es hängt an Fritz Fuchs, der als Nachrücker noch im Amt ist.

 

   
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