Kaiserslautern: Mehr Mitspracherecht für die Mitglieder

Machtkämpfe im Hintergrund und Personaldiskussionen in sämtlichen Gremien – das ist es, womit der 1. FC Kaiserslautern aktuell Schlagzeilen macht und seine Fans verärgert. Zu Gunsten der Anhänger soll nun aber die Vereinsstruktur verändert werden, sodass die Mitglieder wieder größeren Einfluss auf den entscheidenden Position bekommen werden.

Geplante Strukturänderung

Um den Verein langfristig auf sportliche und finanzielle Entwicklungen einzustellen, wurde im September des vergangenen Jahres eine Ausgliederung der Fußball-Abteilung des 1. FC Kaiserslautern in die Wege geleitet. Seither wird der Klub von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt, allerdings kam es – erst recht in den vergangenen Wochen – wieder vermehrt zu Diskussionen auf allen Ebenen. Nun aber sollen die Wünsche der Mitglieder wieder verstärkt berücksichtigt werden, wie der 1. FC Kaiserslautern mitteilte: Künftig soll der Vorstand wieder durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.

Aufsichtsrat behält Kontrolle

Das jedenfalls beschloss der Satzungsausschuss des Klubs, der im August ernannt wurde. Die Mitglieder bekommen dadurch einen stärkeren Einfluss auf ihren Verein, die Kontrolle behält aber der Aufsichtsrat. Jedoch wird dieser dadurch nicht mehr für die Auswahl der Personalien im Vorstand verantwortlich sein. Dazu erklärt der FCK: "Dadurch, dass der Aufsichtsrat Wahlvorschläge für den Vorstand unterbreitet, die Wahl aber letztlich den Mitgliedern vorbehalten ist, soll gewährleistet werden, dass Vorstände weder gegen den Willen der Vereinsmitglieder noch gegen den Willen des Aufsichtsrates ein- oder abgesetzt werden können."

Änderung greift nicht sofort

Bis zur Umsetzung der neuen Struktur wird jedoch noch einige Zeit ins Land gehen. Mitte 2020 soll die Änderung im Vereinsregister eingetragen werden, bei der Jahreshauptversammlung am Ende desselben Jahres werden dann die Wahlen erstmals stattfinden.

   
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