Job im NLZ: Ex-Zebra Neumann zurück nach Würzburg

Ex-Zebra Sebastian Neumann kehrt zum Profi-Fußball zurück: Der Innenverteidiger beendete im Januar im Alter von nur 28 Jahren seine Karriere, in Diensten des MSV Duisburg wurde beim gebürtigen Berliner die Sport-Invalidität festgestellt. Nun kehrt er nach Würzburg zurück, um dort einem Job im Nachwuchsleistungszentrum nachzugehen.

Neumann absolviert Praktikum

Er war U21-Nationalspieler und Deutscher Zweitliga-Meister, danach wurde Sebastian Neumann in Würzburg zum Publikumsliebling. Im Sommer 2018 wechselte der Innenverteidiger dann mit großen Vorschusslorbeeren zum MSV Duisburg, um sich noch einmal in der 2. Bundesliga zu beweisen. Den "richtigen Neumann" durften die Zebra-Fans allerdings nie kennenlernen, statt Einsatz und Leidenschaft wurde der 29-Jährige oftmals von Verletzungen zurückgeworfen. In Folge einer Hüftverletzung wurde schließlich nach zehn Einsätzen für den MSV eine Sport-Invalidität festgestellt, die Neumann im Januar zum vorzeitigen Karriereende zwang.

"Es war die einzig vernünftige Entscheidung, zu groß waren die Schmerzen bei Belastung", sagte Neumann damals, obwohl er sich die Entscheidung nicht leicht machte. Nun kehrt der Innenverteidiger aber in den Profi-Fußball zurück: Bei den Würzburger Kickers beginnt Neumann nun ein Wiedereingliederungspraktikum im Nachwuchsleistungszentrum, künftig soll er bei den Trainern und NLZ-Leitern lernen. "Neben den allgemeinen Aufgaben, die im Verein anfallen, wollen wir Basti in sämtlichen Teilgebieten rund um das Leistungszentrum mit einbinden", heißt es im "RevierSport" seitens der Würzburger, die Neumann nun eine Karriere nach der Karriere ermöglichen.

   
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